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6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
Entstehung
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von 1742 für Johann Georg Neupauer, Salzversilberer und Zolleinneh-mer zu Teschen, mit dem Prädicate: v. Wiesenfeld.

Magerte v. Muhlfeld, "Kr^.-I^ti- S. 388.

Neurath. Reichsadelsstand und Freiherrnstand des Kgr. Württem-berg. Adelsdiplom vom 6. Febr. 1791 für Johann Friedrich AlbrechtConstantin Neurath, Assessor des Reichskammergerichts zu Wetzlar,und Freiherrndiplom von 1851 für Constantin Justus Franz v. N.,k. württemb. Geh. Legationsrath, Vorstand des Geh. Raths und desMinisteriums des Auswärtigen. — Ersterer stammte aus Hessen, machtesich als Schriftsteller in der juristischen Literatur bekannt und starb181 6 als grossherzogl. bad. Geh.-Rath und Hofrichter zu Rastadt. DerSohn desselben, Constantin Franz Fürchtegott v. Neurath, welcher von1804 bis 1806 gleichfalls Assessor bei dem Reichskammergerichte zuWetzlar war, trat 1807 in k. württemb. Dienste, in denen er von 1809 bis1817 das Präsidium des k. Ober-Justizcollegiums zweiten Senats, spä-ter das des k. Oberbergtribunals führte. Er starb 1817 als Geh.-Rathund Justizminister und hinterliess aus der Ehe mit Charlotte v. Erath,geb. 1789, neben zwei Töchtern: Julie v. N., geh. 1813 und Marie,verm. Freifrau v. Soden, geb. 1805, einen Sohn: Constantin JustusFranz v. Neurath, geb. 1807, welcher bereits 1844 Ober-Justizasses-sor bei dem Gerichtshofe zu Esslingen war, von Ehrenstufe zu Ehren-stufe stieg, wie angegeben, den Freiherrnstand erhielt und später Prä-sident des geh. Raths, Staatsminister u. s. w. wurde.

Cast, Adelst), des Kgr. Württemberg, S. 454 — W.-B. d. Kgr. Württemb., Nr. 195 u.8. 49. — Kneschke, 1. S. 310.

Neusorge. Rheinländisches Adelsgeschlecht, aus welchem Mar-quard Anton v. Neusorge 1725 als Capitular zu St. Gereon in Cülnund Probst zu Meschede vorkommt.

Frei/t. v. Ledebur . II. S. 146.

Neustadt (in Schwarz ein goldener Querbalken, begleitet von dreigoldenen Rosen). Polnischer Adelsstand. Diplom vom 20. April 1673für Johann Neustadt (Neysztad). Nach König (Collect, geneal. T. 64)wurde, d.d. Cleve, 6. März 1660, vom Kurfürsten Friedrich Wilhelmzu Brandenburg dem k. polnischen und schwed. Landeshauptmann vonSamogitien, Johann v. Neustadt , die adelige Herkunft aus der Graf-schaft Mark bezeugt, doch ist ein adeliges Geschlecht dieses Namens da-selbst nicht bekannt.

Freih. v. Ledebur, II. S. 146 u. III. S. 316.

Neustaedter, Neustedter, Neustetter, genannt Stürmer (in Sil-ber eine schwarze Lilie, deren obere Hälfte mit dem Bunde der ge-wöhnlichen französischen Lilie ganz gleich ist, die untere aber, stattder Blätter, einen, den Piedestal der Säulen ähnlichen Fuss von zweiStufen zeigt). Eins der ältesten , fränkischen Adelsgeschlechter, wel-ches zu der unmittelbaren reichsfreien Ritterschaft des Orts Gebürg ge-hörte, den Stammnamen von Neustadt an der Aisch annahm und denBeinamen: Stürmer im 12. Jahrhunderte von der tapfern Bestürmungeiner Stadt erhielt. Dasselbe, aus welchem zuerst Heinrich Neustetter,genannt Stürmer, 1231 als Zeuge in einer alten rauheneckischen Ur-

Kneschke , Deutsch. Adels-Lex. VI. 32