— 496 —
Neuneck, Neunegk. Altes, schwäbisches und rlieinländisches Adels-geschlecht, welches schon im 12. Jahrh. genannt wird. Wölfl v. Neuneckwar nach Anfange des 15. Jahrh. Abt zu Gengenbach und Melchiorv. N. 1448 des deutschen Ordens-Comthur zu Nürnberg. Hans v. N.wird von Bürgermeister 1488 als gräflich württemb. Rath bei demschwäbischen Bunde aufgeführt; Hans Conrad v. N. lebte in den letztenJahrzehnten des 16. Jahrh. und Alexander v. N. zeichnete sich im 30jäh-rigen Kriege als k. k. Oberst aus und unterhielt damals mit etlichenBrüdern den Stamm, welcher später erlosch.
Bucelini, Stemmat. P. I. — Bürgermeister, S. 530. — (rauhe, I. S. 1485 u. SB. — r. Jlatt-stein, II. S. 240. — Zedier, XXIV. S. 294. - Siehmacher, I. 112: v. Nevncck. schwäbisch. —v. Meding. U..N. 396 und 397: auch nach Zeichnungen von 1584 u 1597. — Nuppl. '/.u SicbinW.-B. VII. 23.
Neuner. Reichsadelsstand. Diplom von 1636 für Michael Neuner,kais. Hofuiundbäcker und für die Brüder desselben: Hans und SebastianNeuner.
Handschrii'tl. Notiz.
Neuner v. Breitenegg. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom vom17. Juli 1791 für Tgnaz Anton Neuner, Salzvcrsilberer bei dem Snlz-amte zu Hall, wegen öOjähriger Dienstleistung, mit dem Prädicate:v. Breitenegg. Der Empfänger des Adelsdiploms setzte den Stamm fortund drei Söhne desselben: Joseph Aloys Neuner v. Breit#negg, geh.1755, Particulier zu Zell. Franz Xaver Caspar N. v. B., geb. 1757 undJohann Neponmck N. v. B., geb. 1 768, k. bayer. quiesc. saliner Rech-nungs-Commissionair zu Hall, wurden nach 1815 in die Adelsmatrikeldes Kgr. Bayern eingetragen.
Megerle c. Mühlfeld. S. 234. — v. Lang, Supplein. S. 125 u 26 - W.-B. d. Kgr. Bayern,VII. J7'.
Nenpaner, Edle u. Ritter (in Blau auf braunem Boden, aus wel-chem am rechten Seitenrande des Schildes drei goldene Waizen-Aehrenübereinander an halmigen Stielen aufwachsen, während unten am linkenSeitenrande ein Bienenstock steht, auf welchen sechs Bienen zufliegen,ein vorwärts und etwas rechts gekehrter Bauer, welcher in der Rechtenabwärts eine goldene Traube, oben mit zwei grünen Blättern und inder Linken eine, mit der Spitze einwärts gekehrte Sichel hält). Erh-länd.-üsterr. Ritterstand. Diplom vom 26. Aug. 1817 für Matthias Jo-seph Edlen v. Neupauer, k. k. Mercantilrath und Grosshändler in Wien.Derselbe war 1792 mit seinen Brüdern: Jacob, Franz Xaver und Hein-rich Neupauer, in den erbländ.-österr. Adelsstand versetzt worden. —Der Stamm blühte fort. In neuester Zeit leht in Wien Ferdinand RitterNeupauer v. Brandhausen, Doctor der Rechte und k. k. pens. Hofrath.
»Ingerle v. MühlfHd. S. 133 u: 234. — Knexchke, IV. S. 30$ n. 309.
Neupauer v. Rosenstein, Edle und Ritter. Erbländ.-österr. Rit-terstand. Diplom von 1750 für Veit Leopold Neupauer. k. k. Ober-aints-Controleur zu St. Yeit in Kärnten, mit dem Prädicate: Edlerv. Rosenstein,
Megerle r. Mühlfeld. TSrii.-Bd. 8. 182.
Neupauer v. Wiesenfeld. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom