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6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
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Haus Zweibrüggen, Reg.-Bez. Aachen, 13. Juni 1829. in die Classe derFreiherren unter Nr. 5 u. 80 eingetragenes, ursprünglich italienischesGeschlecht, dessen altes Wappen: in Gold drei blaue Lilien und unterdenselben ein schwarzer, gezahnter Querbalken, wie oben angegeben,vom K. Maximilian II. verbessert worden war. Nach Rauer war 1857Franz Freih. v. Negri, Herr auf Zweibrüggen im Kr. Geilenkirchen (derFamilie seit 1755 zustehend), auf Broich im Kr. Aachen und auf Anto-nigarzem im Kr. Euskirchen. Wahrscheinlich gehören die in den bei-den nachstehenden Artikeln angeführten Familien mit der liier in Redestehenden zu einem und demselben Stamme.

N. Pr. A.-L. MI. S. 454. Freih. v. Ledebur , II. S. 140. W. B. d. prenss. Rheiti-prov. I. Tab. 88. Nr. 178 u. S. 83.

Negri. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von 1774 für JoachimNegri, k. k. Oberstwachtmeister und für den Bruder desselben, AngelisNegri, k. k. CommiSs'air in Judicialibus zu Arco in Tirol.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd- S. 317.

Negri. Ein in der Person des Raymund Maria Cajetan Friedrichv. Negri, geb. 1768, vormal. erzbisch.-Salzburg. Hof- und Kammerrathsund Pflegers zu Tittmoning, nachher Verordneten des Ritterstandes undspäter k. bayer. Landrichters zu Eschenbach, 1. Aug. 1815 in dieAdelsmatrikel des Kgr. Bayern eingetragenes Geschlecht.

v. hang, Supplcm. S. 12G. W. B. <1. Kgr. Bayern, VII. 44,

Negro, dell Negro. Erbländ.^österr. Adelsstand. Diplom von 1803für Franz dell Negro, Handelsmann in Cilly und Inhaber der HerrschaftSanegg und der Gülte Grassl in Steiermark.

Megerle v. Miihlfeld, S. 233. Schmut:, III. S. 7.

Neheim, Nehem (in Gold ein schwarzer Querbalken und über dem-selben in einer Reihe vier rothe Herzen und unter demselben drei, 2und 1, dergleichen Herzen). Altes, westphälisches Adelsgeschlecht ausdem gleichnamigen Stammsitze unweit Arnsberg, welches bereits 1301zu Stockum bei Arnsberg, 1339 zu Ofacker bei Werl, 1382 zu Oesthof,14i8 zu Vynding bei Arnsberg, 1455 zu Boinghausen, ebenfalls beiArnsberg und zu Budberg unweit Soest, 1507 zu Wenigem bei Hagenund 1590 zu Ruhr bei Westhofen unweit Dortmund sass. Das Geschlechtblühte in die erste Hälfte des 18. Jahrh. hinein und ist im Mannsstamme26. Oct. 1715 mit Johann Friedrich Conrad Anton v. Neheim auf Oest-hof und Ruhr erloschen.

Freih. v. Ledebur , II. S- 140. Fuldaischcr Stiftscalender. v. Steinen, L Tab. 13.Nr. 1. c. Meding , I. S. 412.

Neheim, Nehem, Neben, Nehm, Nehem, genannt Diitscher, Ne-liem zur Sundermühlen (Stammwappen: in Blau ein goldener Sparren.Die Linie zu Werries unweit Hamm führte schon 1575 den Schild go-viert: 1 und 4 das Stammwappen und 2 u. 3 in Silber drei rothe Pfähle).Altes, westphälisches Adelsgeschlecht, welches in den Häusern Werries,Sundermühlen, Eggermühlen etc. blühte. Dasselbe sass schon 1550 zuWerries, 1718 zu Sundermühlen im Osnabrückschen, 1750 zu Velling-hausen bei Soest, 1780 zu Bruchmühlen und Rollingliof, ebenfalls imOsnabrückschen, so wie zu Horst unweit Bünde und noch 1788 zu Aburg