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6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
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Megerle v. Mühlfeld , Ei*g. Bd. S. 181 u. 387. Suppl. zu Siebm. IV. B. IX. 23 ii . X. 22.Kneschke, III. S. 327.

Negenborn. Ein früher zu dem braünschweigischen Adel zählen-des Geschlecht.

Pfeffingen, II. S. 763. Zedier, XXIII. S. 1567. v. Hellbach, II. S. 160: nach Lüder-sens Samml. Freih. v. d. Knesebeck, S. 399: nach Manecke's Mscpt. I.

Negendanb, Negendanck. Altes, meklenburgisches, schon im 12.u. 13. Jahrh. urkundlich auftretendes Adelsgeschlecht, aus welchemBrunwardus Negendanck schon 1195 Bischof zu Schwerin war. Das-selbe sass bereits 1313 zu Brahlstorff unweit Wittenburg, 13G8 zu Zie-row bei Grevismühlen, 1372 zu Schwiessel .unweit Güstrow, 1395 zuEggerstorff ebenfalls bei Grevismühlen, erwarb dann mehrere andereGüter und breitete sich aus den Häusern Zierow, Eggerstorff und Derse-now weit aus. Ueber die älteren Sprossen des Stammes hat Gaulio nachHuitfeld und einer ihm übersendeten Geschlechts-IIistorie mehrere inte-ressante Nachrichten mitgetheilt. Die Familie kam zeitig nach Däne-mark, stand schon im 14. Jahrh. in grossem Ansehen und blühte indemselben bis in die zweite Hälfte des 18. Jahrb. fort, in welcher, 1767,Ulrich v. Negendank, Dersenower Linie, k. dän. Geh.-Rath etc. denalten Stamm schloss. Letzterer hatte seine nächste Verwandte, die FrauKammerherrin v. Behr adoptirt und dieselbe vereinigte später mit ihremGemahl für sich und ihre Nachkommen mit dem Namen und Wappenv. Behr Namen und Wappen der ausgegangenen Familie v. Negendanck,s. den Artikel v. Behr-Negendanck, Bd. I. S. 277 u. 78.

M. Schröder, Wissmarische Erstlinge, II. S. 69. Liinig Corp. Jur, Feud. Germ. II.S. 1547. 3 Diplomatische Stammtafel der v. Negendanck. Ratzeburg, 1730. Gauhe, I.S. 140568. Zedier, XXIII, S. 1507. v. Behr, IIa r. Mcekl. Libr. VIII. S. 1642. Sieb-machen, III. 163. v. Meding, I. S. 411.

Neger (Schild durch einen silbernen Querbalken getheilt: obenroth, unten schwarz und beide Hälften ohne Bild). Adelsstand des Kgr.Bayern. Diplom vom 4. Nov. 1819 für Aloys Neger, k. bayer. Appel-lationsgerichts-Rath zu München.

v. Lang, Supplem. S. 125. VV. B. d. Kgr. Bayern X. 39: v. Neger auf Peilstein.v. Hefner, bayer. Adel, Tab. 119 u. S. 99: Neger v. Pcilnstein. Kneschke, IV. S. 305^

Negovan v. Ehrenthurn. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von1805 für Johann Negovan, k. k. Hauptmann im ottochaner Grenz-Re-gimente, mit dem Prädicate: v. Ehrenthurn.

Megerle v. Mühlfeld , S. 232.

Negrelli v. Moldelbe, Ritter. Erbländ.-österr. Ritterstand. Di-plom von 1850 für A. Negrelli, k. k. Sectionsrath in Venedig, mit demPrädicate: v. Moldelbe.

Handschrift!. Notiz.

Negri, Freiherren (Schild quer getheilt: oben in Silber ein auf-wachsender, vorwärts gekehrter Mann in blauem, ungarischen Rockemit sechs rothen Knöpfen und silbernem Gürtel und rother, niedrigerMütze, mit der Rechten an goldenem Griffe einen Türkensäbel vor denKopf schwingend und die Linke in die Seite stemmend und unten in Blaudrei schrägrechte, schwarze Balken). Ein in die Adelsmatrikel derpreussischen Rheinprovinz in der Person des Franz, Theodor und Nor-bert Freih. v. Negri zu Bronsum und Zweibrüggen, laut Eingabe d. d,