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6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
Entstehung
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Nauendorf Cini Schilde eine Bärentatze). Altes Adelsgeschlechtder Neumark, welches bereits 14<il zu Mauskow, 1467 zu Trebow,1490 zu Königswalde, 1495 zu Kriescht, 1537 zu Pinnow und 1573zu Görhitsch sämmtlich im Sternbergschen, sass und letzteres Gut noch1712 inne hatte.

Wohlbrück , Gesch. von Lebus, 11. S. 220. Freih. v. Ledebur, II. S. 13S.

Naumann (Schild von Schwarz und Roth schrägrechts getheilt.Auf der Theilungslinie liegt ein oben und unten abgehauener Baumast,aus welchem am untern Rande ein geharnischter, in der Faust einSchwert nach oben und links schwingender Arm ins Rothe aufsteigt,während aus der Mitte des Astes drei grüne Blätter in das Schwarzeherabhängen). Reichsadelsstand. Diplom vom K. Carl VI. für JohannChristoph Naumann, k. poln. und kursächs. Obersten. Die Erhebungin den Adelstand wurde in Kursachsen 25. Septbr. 1733 notificirt.Der Stamm hat wohl nicht lange geblüht.

Handschrift!. Notiz.

Naumann, Neumann (im Schilde ein mit drei Lindenblättern be-legter. schräglinker Balken). Altes, brandenburgisches Adelsgeschlecht,welches schon 1551 zuMolisau, 1582 zu Nickern und Möstchen, 1588zu Krauschow, 1644 zu Schönborn und 1695 zu Lugau sass. In derzweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts war dasselbe mit Lindow und Miss-gunst unweit Sternberg, und noch 1818 mit Thiemendorf bei Crossenbegütert. Zu diesem Stamme gehörte Franz v. Naumann, welchervon 1564 bis 1569 Johanniter-Ordensmeister zu Sonnenburg war.

N. Pr. A.-L. III. S. 449. Freih. v. Ledebur. II. S. 138

Naumeister. Ein früher zu der adeligen Pfännerschaft in Gross-Salza gehörendes, im Magdeburgischen angesessenes Adelsgeschlecht,welches bereits 1590 und noch 1766 zu Gross-Salza, 1641 zu Gross-Ottersleben und 1697 und noch 1738 zu Schattenberge sass. VonJohann Erdmann v. Naumeister stammten zwei Söhne: Johann WilhelmErhard v. Naumeister, gest. 1763, Ilofmarschall bei dem Prinzen vonPrcussen und Hartwig Leberecht v. N.Letzterer, gest. 1760, Oberst-lieutenant und Commandant eines k. preuss. Grenadier-Bataillons, warin kinderloser Ehe mit einer v. Schöning vermählt.

N. Pr. A.-L. III. S. 449 u. 450. Freih. v. Ledebur , il. S. 138.

Naun. Altes, urkundlich schon im 12. Jahrhund, vorkommendes,kärntner Adelsgeschlecht, welches zeitig wieder ausgegangen ist.

r. Ludwig. Beliq. Mspt. , IV. S. 17s. - Zedier. XXIII. S. 130».

Naurath, Naurath zu Granenburg, Naurath zu Kranenburg,auch Freiherren. Ein früher in den Listen der k. preuss. Armee mehr-fach genanntes Adelsgeschlccht, aus welchem ein Capitain v. Naurath1794 im Infanterieregimente v. Brünneck in Heiligenbeil stand und einPremierlieutenant v. N. im Regimente v. Towarzys Nr. 9. 1809 beiSoldau blieb. Später lebte ein Landrath Freih. v. Naurath zu Kranen-burg. Die Wittwe desselben, Freifrau Caroline, geb. v. Reitzenstein,Tochter des k. preuss. Generalmajors v. Reitzenstein aus der Ehe miteiner Tochter des k. preuss. Generallieutenants v. Podewils, starb 1835zu Breslau und hinterliess, neben einer Tochter, einen Sohn, Louis,