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welcher Doctor der Medicin wurde und 1846 als' Kreisphysicus zuHoyerswerda starb. Das in die Familie gekommene, näher nicht be-kannte Freiherrndiplom soll sich in der Iland desselben befunden haben.
N. Pr. A.-L. IV. S. 4(30. — Freih. v. Ledebur, II. S. 138 u. 311.
Nauwack. Reichsadelsstand. Diplom von 1630 für Johann Nau-wack, kaiserl. Kammermusicus.
Handschrift!. Notiz.
Navigheer. Reichsadelsstand. Diplom von 1733 für Joseph Na-vigheer aus Ypern in Flandern.
Handschrift!. Notiz.
Nawoy und Dulua. Ein in Oberschlesien begütert gewesenes, be-reits im 17. Jahrb. ausgegangenes Adelsgeschlccht.
Sinapius , I. S. 89G. — v. Meiling, II. S. 394.
Nayer. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von 1775 für Jo-seph Franz Nayer, Hauptmann ipi k. k, Infanterieregimente Freih.v. Vierset.
Megerle v. Miihlfeld, Ergänz.-Bd. S. 386.
Nayhauss, Nayliaus, Neuliaus, Nayhauss-Cormons, Freiherrenund Grafen (Schild geviert mit goldenem Mittelschilde, in welchem sichvom Grunde auf ein eiserner, geharnischter Arm, in der Faust ein Schwertzum Hiebe führend, erhebt: wegen der Tapferkeit im 30jährigen Kriege.1 und 4 der Länge nach von Silber und Roth gctheilt, mit einem vorder Thcilungslinie aufsteigenden, rechtssehenden Wolf in blauer Mönchs-kutte, welcher aus letzterer die beiden Vorderpfoten hervorsteckt: we-gen der erloschenen und beerbten Familie v. Copemaol und 2 und 3 inSilber ein schräglinker schwarz und roth geschachter Balken). Reichs-Freiherren- und Grafenstand. Freiherrndiplom * vom 23. Aug. 1624für Caspar v. Ncwhauss, kaiserl. Kriegs-Obersten über tausend Drago-ner, nebst seinen beiden Brüdern, Coelar und Ferdinand v. N., wegenihrer Tapferkeit und Anhänglichkeit für das Kaiserreich in den friau-iischcu und höhmischen Unruhen, mit Vermehrung des alten Familien-wappens: Grnfcndiplom vom 24. Aug. 1698 für die Brüder NicolausAntonius und Julius Heinrich, Reichsfreiherren v. Neuhaus (wie derName im Diplome geschrieben ist), wegen langjähriger, treubewiesenerDienste und Anhänglichkeit für das Kaiserhaus und das römische Reich.— Altes, aus der Grafschaft Görz stammendes Geschlecht, eines Stam-mes mit der erloschenen gräflichen Familie v. Tschernembl, welchessonst Castelnuovo hiess und von dem, jetzt den Grafen Del Mcstri zu-stehenden Gerichte Cormons den Beinamen Cormons oder Caramon an-nahm. Dasselbe kam aus Görz nach Kärnten und Tyrol und späterauch nach Schlesien, wo es über dreihundert Jahre ansässig ist und na-mentlich besassen schon die Empfänger des Freiherrndiploms 1624 imKr. Tost die Güter Kempzowitz, Wischowa und Kanary, und in dem zumFtirstenthume Troppau, später preussischen Antheils, gehörigen Kr.Leobschütz die Güter Bladen (Stammsitz seit 1534), Jamnitz, Glom-nitz u. s. w. — Julius Heinrich Freih. v. N. des Fürstenthums Troppauältester Landrechtsbeisitzer, war 1722 Herr auf Bladen. Jamnitz u. s. w.;Johann Franz Freih. v. N. besass die Güter Stemplowitz, Camenz,