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6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
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einverleibtes, 1671 im Lauenburgischen begütertes Adelsgeschlecht.Carl Georg v. Nass, k. preuss. Major im Regimente Prinz Heinrich,trat 1794 aus dem activen Dienste, lebte 1809 zu Nauen und besass1803 Streganz im Kr. Storkow-Beeskow u. ein Oberstlieutenant a. D.,v. Nass, früher Major im 4. Infanterieregimente, wohnte 1855 in Berlin.

Freih. v. Ledebur , II. S. 137.

Nass, Freiherren (Schild geviert: 1 und 4 in damascirtem Sil-ber eine rotlie, mit Gold besamte Rose und 2 und 3 in Gold auf einemabgeschnittenen Baumaste eine rechtsgekehrte, weisse Taube). Frei-herrnstand des Fürstenthums Reuss jüngerer Linie. Diplom d.d. Schieitz,

21. Decbr. 1841 von Heinrich LXII. jüngerer Linie, Fürst Reuss fürden in Dresden lebenden Privatmann Friedrich Franz Nass aus Breslau,wegen mehreren milden Stiftungen der reussischen Lande gewährter,ansehnlicher Unterstützung u. s. \v.

F. Nitze, für Herald., Geiieal. u. Spliragistik, II. Dresd. 1859, S. 2527 u. Tab. II.Nr 43.

Nassau, Nassau v. Spurkenburg (im blauen, mit zehn silbernenKugeln belegten Schilde ein goldener Löwe mit hochaufgeschlagenem,gedoppeltem Schweife). Altes, im Nassauischen und Trierschen ansäs-sig gewesenes, ritterliches Geschlecht, dessen Stammreihe Humbrachtmit Heinrich (I.) um 1320 beginnt. Von dem Urenkel desselben, Em-merich, stammte Heinrich (II.), gest. 1505, Vitzdum von Mainz undvon diesem Quirin v.Nassau zu Welmich, kurtrierscher Rath, Amt-mann zu Oberwesel und Boppart, gest. 1538. Von den Söhnen desLetzeren war Philipp von Nassau, Herr zu Spurkenburg, gest. 1582,kaiserl. Rath, kurtrierscher Amtmann zu "VVelmich, Nieder-Lohnstein,Bern-Castel, Hunoldstein und Baldenau, und Heinrich (III.) v. Nassauwurde Domherr zu Mainz und Trier und Propst zu Limburg, und schloss

22. Febr. 1601 den alten Stamm.

Humbracht, Tab. 287. Gaulie , I. S. 1456. u. 57. v. Haltstein, I. S. 401. Freih.v. Ledebur , II. S. 137. Siebmacher . I. 12S: v. Nassasv , Rheinländisch. v. Meding, I.S. 410 u. 11.

Nassau, auch Grafen (Stammwappen: Schild quer getheilt; obenin Blau ein aufwachsender, goldener Greif, welcher in der rechten Vor-derklaue eine schwarze Lilie hält und unten in Gold drei, 2 und 1,schwarze Lilien). Grafenstand des Kgr. Preussen. Diplom vom 5. März1746 für Christoph Ernst v. Nassau, k. preuss. General-Lieutenant derCavalerie. Im Diplome wurde die wohl sehr zweifelhafte Abstammuugvon den alten Grafen v. Nassau angenommen und durch Vermehrungdes Wappens anerkannt. Altes, ursprünglich brabantisches Adels-geschlecht, aus welchem mehrere Sprossen nach Schlesien, Ungarnund Polen kamen. In Schlesien erwarb Christoph v. Nassau 1600 dasRittergut Hartmannsdorf bei Freistadt, welches so das Stammhaus derv. Nassau in Schlesien wurde. Christoph v. N., ein Sohn des Adamv. N., welcher um 1450, der Kriegsunruhen wegen, seine Güter in Bra-bant verkauft, sich nach Polen begeben und dort in kümmerlichen Ver-hältnissen gelebt hatte, war jung Edelknabe am herzoglichen Hofe zuBrieg gewesen. Später machte er grosse Reisen, galt für sehr gelehrt