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Narringer. Ein früher zu dem steiermärkischen Adel zählendesGeschlecht, welches, nach Erlöschen der Familie v. Laa, das Wappenderselben erhielt und mehrere Herrschaften besass, im 17. Jahrb. abernach Oldenburg auswanderte.
Schmutz, III. S. 3 u. 4.
Naschwitz. Ein früher zu dem sclilesischen Adel gehörendes, voroder im 17. Jahrb. erloschenes Adelsgeschlecht.
Sinapius, I. S. 660. — Siebmacher, I. 66: v. Naschwitz, schlesiscli. v. Meiling, III. S. 453und 54.
Naso, Nasow, Nase, Hartwig v. Naso (Schild quer getheilt: obenSilber, unten von Schwarz und Roth quer getheilt und in der unterenHälfte ein Helm, über welchem in die obere Hälfte zwei Straussfedern,die eine schwarz, die andere roth, ragen). Thüringisches und meissen-sches Adelsgeschlecht, welches bereits 1590 zu Alten-Gottern undFlarchheim unweit Langensalza, später zu Alt-Oschatz im Meisseuschen,1660 zu Guthmannshausen im Weimarschen und noch 1666 zu Alten-gottern und 1719 zu Flarchheim sass. -— Zuerst wird Bernhard v. Nasogenannt, welcher um 1550 lebte. Der Sohn desselben, Heinrich Chri-stoph, besass Alten-Gottern und Flarchheim und von Letzterem stammteHeinrich Christoph der Jüngere, welcher 1649 kaiserl. und kursächs.Oberst war. 1660 lebten Georg Philipp zu Guthmannshausen und Jo-hann Heinrich v. Nase. — Der Stamm blühte durch das 18. Jahrb. bistief in die erste Hälfte des 19. Jahrb. und erlosch im Mannsstamme3. Nov. 1843 mit Christian Friedrich Wilhelm v. Naso, k. preuss. Majora. D. Letzterer hatte seinen Pflegesohn, Carl Gustav Hartwig, welcherdie königl. Erlaubniss erhielt, das naso'sehe Wappen und den NamenHartwig v. Naso zu führen, zum Erben eingesetzt. Derselbe war 1852Major im k. preuss. 2. Cürassier-Regimente und Adjutant beim Gene-ral-Commando des 2. Armeecorps. — Ein v. Naso, k. preuss. Majora, D., war nach Rauer 1857 im Posenschen Herr auf Chrzastowo im Kr.Wirsitz.
Oauhe, I. S. 1452. — Zedier , XXIII. S. 715. — v. Uechtritz, Geschlechtserzählungeii, T.Tab. 80 u. 81. — N. pr. 4.-L. V. S. 343. — Freiherr v. Ledebur, II. S. 136 und 37. — W.B. d. preuss. Monarch. IV. 10. — Kneschke, II. S. 313.
Naso v. Löwenfels, Ritter, s. Loewenf eis, Naso v. Löwen-fels, Ritter, Bd. V. S. 624.
Nass, Nass u. Hrabau (in Gold auf einem gebogenen, geastetenStamme ein schwarzer Rabe). Schlesisches Adelsgeschlecht, welches 1607zu Steffsdorf im Neisseschen und 1633 zu Hrabau im Oppelschen sass.— Sabina Nassin von Langmeile war 1602 Aebtissin des fürstl. StiftsTrebnitz; Conrad v. Nass und Hrabau lebte um 1607 und galt als ge-lehrter Cavalier und Heinrich v. Nass und Hrabau kommt 1633 als derFürstenthümer Oppeln und Ratibor königl. Landgerichts-Assessor undOber-Steuer-Einnehmer vor. Nach dieser Zeit ist der Stamm ausgegangen.
Sinapius, I. S. 660. — Gauhe, I. S. 1452 ü. 53.
Nass, Nasse, (in Roth zwei mit den Rücken gegen einander aufge-richtete goldene Halbmonde und dazwischen ein blankes, die Spitzenach unten kehrendes Schwert). Ein dem polnischen Stamme Ostoja