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von Ortschaften standen übrigens und stehen in k. k. Militair- und Ci-vildiensten.
Handschrift!. Notiz.
Naher v. Prickthal. Erbländ. -österr. Adelsstand. Diplom von1823 für Franz Naher, k. k. Oberlieutenant, mit dem Prädicate: v. Frick-thal.
Handschriftl. Notiz.
Nahnhausen. Erloschenes, adeliges Patriciergeschlecht der StadtErfurt.
N. Pr. A.-L. V. S. 343.
Niiko v. Nagy-Szent-Miklös, Grafen. Erbländ. - österr. Grafen-stand. Diplom von 1813 für die Familie. — Altes, ungarisches Adels-geschlecht macedonischer Abkunft, welches von der Fideicommiss-IIerr-schaft. Nagy-Szent-Miklös im Banate das Prädicat führt und aus wel-chem Sprossen 1789 in die kais. österr. Staaten kamen. Die jetzigenGlieder der Familie stammen aus der Ehe des 1845 verstorbenen Gra-fen Alexander Näko mit Therese Grf. Festetics de Tolna und das Hauptdes gräflichen Hauses ist der Sohn des Grafen Alexander: Graf Colo-mann. geh. 1822, Herr der Fidei-Commiss-Herrschaft Nagy-Szent-Mik-lös, k. k. Kämm., verm. 1842 mit Bertha Gyertyanffy de Bohda. auswelcher Ehe, neben einer Tochter, Grf. Malwina, geb. 1843, ein Sohnlebt: Graf Alexander (II.), geb. 1846.
Deutsche Grafenh. d. Gegenw. III. S. 271 u. 72. — Geneal. Taschenb. d. gräfl. Häuser,1864. S. 578 u. histor. Handbuch zu demselben, S. 639.
Namur, Grafen. Altes, sehr reiches und früher berühmtes, nie-derländisches Grafengeschlecht, welches sich von dem Schlosse, derStadt und der Grafschaft dieses Namens an der Maas nannte und auswelchem bereits 928 Graf Berengar v. Namur vorkommt. Derselbe,vermählt mit Symphoriana Grf. v. Hennegau, setzte den Stamm fort,welcher in die erste Hälfte des 15. Jahrh. hineinblühte, bis Johannes,der nur einen natürlichen Sohn seines Namens hinterliess, 1428 denalten Stamm schloss. Die Grafschaft Namur war schon 1421 an dasherzogliche Haus Burgund verkauft worden, von welchem sie durch Ver-mählung der Tochter des Herzogs Carl des Kühnen, Maria, mit Maxi-milian Erzli. von Oesterreich (nachmaligem K. Maximilian I.) 1477 andas Erzhaus Oesterreich kam.
Anselme Hist. Geneal. II. S. 745—759. — Gauhe, II. S. 777 u. 78.
Nankenreutli. Fränkisches, früher im reichsunmittelbaren Ritter-canton Gebürg ansässig gewesenes Adelsgeschlecht.
Biedermann, Canton Gebürg, Tab. 340. — Salver, S. 490.
Nankowsky. Reichsadelsstand. Diplom von 1592 für die Ge-brüder Nankowsky.
Handschriftl. Notiz.
Nannechsen. Altes, braunschweig. Adelsgeschlecht, welches mitWerner v. Nannechsen nach 1385 erlosch.
Letzner , Corveyische Chronik. S. 132 b. und Desselben Dassel, und Einbeckische Chro-nik, S. 156. — Siebmacher, II. 123: Nannechsen, braunschweigisch. — v. Meding , III.S. 453.