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6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
Entstehung
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fortgesetzt. In neuester Zeit war Adolph Freih. v. Nageldinger, k. k.Lieutenant.

Handschrift!. Notiz. Milit. Schematism. d. österr. Kaiserth.

Nagereil. Erloschenes, steiermärkischcs Ritterstandsgeschlecht,welches die Stadt Lichtenberg, neben mehreren anderen Gütern, besass.

Schmutz, III. S. 2.

Nagerl v. Rosenbüchel (Rosenbiichl) Edle und Ritter. Erbländ.-österr. Ritterstand. Diplom von 1767 für Johann Georg Nagerl v. Ro-senbüchl, Inhaber des Gutes Rottwein in Unter-Steiermark, mit demPrädicate: Edler v.

Megerle v. Mühlfeld , S. 132. Schmutz , III. S. 2.

Nahilitscli. Reichsadelsstand. Diplom um 1601 für die Gebrüderund Vettern Nahilitscli.

Handschriftl. Notiz.

Nagler (in Blau ein goldener, gerader, abgekürzter Sparren, be-legt mit drei, 1 u. 2, silbernen Lilien und begleitet von drei, 2 und 1,goldenen Nägeln). Adelsstand des Kgr. Preussen. Diplom vom 4. Febr.1824 für Carl Ferdinand Friedrich Nagler, k. preuss. General-Post-meister etc. Derselbe, geb. 1768 zu Ansbach, trat zeitig in die bad.Dienste des Markgrafen, erregte die Aufmerksamkeit des Ministers Har-denberg, wurde von diesem nach Berlin berufen und im fränkischen De-partement angestellt, behielt, wenn auch Hardenberg später abtrat, seineFunctionen bei, gewann sogar höheren Einfluss, als sein Schwager,Freih. v. Stein-Altcnstein, in das Ministerium kam, begleitete 1800 diekönigliche Familie nach Petersburg als Vice-General-Postmeister, wurdebald darauf Geh. Staatsrath, erlangte 1821 die Präsidentschaft des Ge-neral-Post-Amts, erwarb sich die grössten Verdienste um das gesammtePostwesen im Kgr. Preussen, vertrat um 1824 auch den Gesandtschafts-posten bei der Bundes-Versammlung in Frankfurt, wurde später, unterBeibehaltung seines Verwaltungszweiges, zum Staats-Minister ernanntund starb hochgeachtet von allen Seiten i. J. 1846. Aus seiner Ehemit einer Tochter des k. preuss. Kriegsrath Herft entspross ein Sohn,Carl v. Nagler, welcher k. preuss. Kammerherr wurde.

Handschriftl. Notiz. N. Pr. A.-L. III. S 443 u. 44 u. V. S. 343. Freih. v. Ledebur.II. S. 136. W. B. d. preuss. Monarch. IV. 0. Dorst. Allg. W. ß. I. S. 160 u. Tab. 128.

Nagy (in Blau auf grünem Boden ein laufender Hirsch). Ungari-sches Adelsgeschlecht, aus welchem Andreas v. Nagy 1744 in preussl-sche Dienste trat. Derselbe wurde 1794 Generalmajor und Covnman-deur eines Husaren-Regiments und starb 1809 als Generallieut. a. I).

Freih. v. Ledebur , II. S. 136.

Nagy v. Fölsö-Eör, Freiherren. Erbl.- österr. Freiherrnstand.Diplom von 1804 für Franz Nagy v. Eör, k. lt. Generalmajor.

Megerle v. Mühlfeld , S. 72.

Nagy v. Klausenthal. Erbl. - österr. Adelsstand. Diplom vom30. Dec. 1846 für Anton Nagy, lt. lt. pens. Capitain-Lieutenant, mit demPrädicate: v. Klausenthal. Zahlreiche Sprossen des Stammes Nagymit dem Adelsprädicate, dem Prädicaten: Edle v. u. Freiherren, so wie