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fortgesetzt. In neuester Zeit war Adolph Freih. v. Nageldinger, k. k.Lieutenant.
Handschrift!. Notiz. — Milit. Schematism. d. österr. Kaiserth.
Nagereil. Erloschenes, steiermärkischcs Ritterstandsgeschlecht,welches die Stadt Lichtenberg, neben mehreren anderen Gütern, besass.
Schmutz, III. S. 2.
Nagerl v. Rosenbüchel (Rosenbiichl) Edle und Ritter. Erbländ.-österr. Ritterstand. Diplom von 1767 für Johann Georg Nagerl v. Ro-senbüchl, Inhaber des Gutes Rottwein in Unter-Steiermark, mit demPrädicate: Edler v.
Megerle v. Mühlfeld , S. 132. — Schmutz , III. S. 2.
Nahilitscli. Reichsadelsstand. Diplom um 1601 für die Gebrüderund Vettern Nahilitscli.
Handschriftl. Notiz.
Nagler (in Blau ein goldener, gerader, abgekürzter Sparren, be-legt mit drei, 1 u. 2, silbernen Lilien und begleitet von drei, 2 und 1,goldenen Nägeln). Adelsstand des Kgr. Preussen. Diplom vom 4. Febr.1824 für Carl Ferdinand Friedrich Nagler, k. preuss. General-Post-meister etc. Derselbe, geb. 1768 zu Ansbach, trat zeitig in die bad.Dienste des Markgrafen, erregte die Aufmerksamkeit des Ministers Har-denberg, wurde von diesem nach Berlin berufen und im fränkischen De-partement angestellt, behielt, wenn auch Hardenberg später abtrat, seineFunctionen bei, gewann sogar höheren Einfluss, als sein Schwager,Freih. v. Stein-Altcnstein, in das Ministerium kam, begleitete 1800 diekönigliche Familie nach Petersburg als Vice-General-Postmeister, wurdebald darauf Geh. Staatsrath, erlangte 1821 die Präsidentschaft des Ge-neral-Post-Amts, erwarb sich die grössten Verdienste um das gesammtePostwesen im Kgr. Preussen, vertrat um 1824 auch den Gesandtschafts-posten bei der Bundes-Versammlung in Frankfurt, wurde später, unterBeibehaltung seines Verwaltungszweiges, zum Staats-Minister ernanntund starb hochgeachtet von allen Seiten i. J. 1846. — Aus seiner Ehemit einer Tochter des k. preuss. Kriegsrath Herft entspross ein Sohn,Carl v. Nagler, welcher k. preuss. Kammerherr wurde.
Handschriftl. Notiz. — N. Pr. A.-L. III. S 443 u. 44 u. V. S. 343. — Freih. v. Ledebur.II. S. 136. — W. B. d. preuss. Monarch. IV. 0. — Dorst. Allg. W. ß. I. S. 160 u. Tab. 128.
Nagy (in Blau auf grünem Boden ein laufender Hirsch). Ungari-sches Adelsgeschlecht, aus welchem Andreas v. Nagy 1744 in preussl-sche Dienste trat. Derselbe wurde 1794 Generalmajor und Covnman-deur eines Husaren-Regiments und starb 1809 als Generallieut. a. I).
Freih. v. Ledebur , II. S. 136.
Nagy v. Fölsö-Eör, Freiherren. Erbl.- österr. Freiherrnstand.Diplom von 1804 für Franz Nagy v. Eör, k. lt. Generalmajor.
Megerle v. Mühlfeld , S. 72.
Nagy v. Klausenthal. Erbl. - österr. Adelsstand. Diplom vom30. Dec. 1846 für Anton Nagy, lt. lt. pens. Capitain-Lieutenant, mit demPrädicate: v. Klausenthal. — Zahlreiche Sprossen des Stammes Nagymit dem Adelsprädicate, dem Prädicaten: Edle v. u. Freiherren, so wie