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Nagel. Reichsadelsstand. Diplom von 1654 für Johann JacobNagel, erzherzogl. Rath und Rentmeister zu Königsstetten.
Handschriftl. Notiz.
Nagel. Adelsstand des Kgr. Württemberg. Diplom vom 12. Juni1814 für Carl Nagel, k. württ. Major im Caval.-Regim. Nr. 2.
VVürtt. Regierungsblatt, 1814. Nr. 28. — Archiv für Geschichte, Genealogie etc. S. 85.
Nagel zu Aicliberg (Schild durch sieben schrägrechts gestellte,an einander stossende, schrägrechts von Gold und Roth geth eilte Weckenin zwei Hälften getheilt: oben, links, in Blau, in welches die goldenenTheile der Wecken treten, drei, 2 u. 1, sechsstrahlige, goldene Sterne,unten, rechts, [in Gold auf silbernem Felsen eine rechtsgekehrte Gemsevon natürlicher Farbe). Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom vom15. Juli 1775 für Johann (Joseph) Augustin Nagel, k. k. Residenten inder Schweiz, mit dem Prädicate: zu Aichberg. Der Vater des Diploms-Empfängers war k. k. Salzbeamter und der Sohn: Heinrich Adolph Jo-seph Baptist v. N. a. A., geb. 1771, k. bayer. Geh. Finanz-Registrator-Officiant, wurde nach Anlegung der Adelsmatrikel des Kgr. Bayern indieselbe eingetragen.
v. Lang, S. 456 u. 57. — Megerle v. Mühlfeld , Erg.-Bd. S. 386. — W. B. d. Kgr. Bay-ern, VII. 43. — v. Hefner, bayerischer Adel, Tab. 1L9 und S. 99. — Kneschke, II. S. 312und 313.
Nagel v. Dirmstein (Schild quer getheilt: oben in Gold drei nebeneinander stehende, zugespitzte, schwarze, lange Zinken und unten eben-falls in Gold ein laufender, rother Löwe mit getheiltem, in die Höhe ge-kehrtem Schweife). Altes, pfälzisches und rheinländisches Adelsgeschlecht,dessen Stammreihe Humbracht um 1451 mit Wilhelm N. v. D. beginnt.Der Urenkel desselben, Peter, Faut zu Jockenheim und Amtmann zuDeidesheim, erschien 1562 mit dem Bischöfe zu Speier auf dem kaiser-lichen Wahltage zu Frankfurt a. M. und mit dem Sohne seines BrudersHeinrich Eberhard, erlosch, wie v. Meding angiebt, 1636 das Geschlecht.Nach Gauhe lebte Heinrich Eberhard noch 1649 als Schultheiss zuAltzen.
Humbracht , Tab. 287. — Gauhe, I. S. 1451. — v. Hat/stein, 1. S. 400. — Zedier , XXIU.8. 430. — Siebmacher , I. 12S. Die Nagel v. Diermsteiu, rheinländisch. — v. Meding, I. S. 409.— Tyroff, I. Tab. 152.
Nagel v. Eitershoven. Ausgestorbenes, früher zum schwäbischenAdel zählendes Geschlecht.
Zedier, XXIII. S. 430.
Nagel, Edle v. Nagel und Königshofen. Erbl.-österr. Adelsstand.Diplom von 1769 für Franz Wilhelm Nagel, Steuer-Einnehmer in Prag,mit dem Namen: Edler v. Nagel und Königshofen. Der Stamm hat fort-gebltiht. In neuester Zeit war Leo Nagel v. Königshofen Oberlieutenantim k. k. 46. Infant.-Regim.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 386. — Milit.-Schematism. d. österr. Kaiserth.
Nageldinger v. Traunwehre, auch Freiherren. Erbl. - österr.Adels- und Freiherrnstand. Freihermdiplom von 1828 für Johann Bap-tist Nageldinger v. Traunwehre, k. k. Obersten. — Der Stamm wurde