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Wappen ganz verschieden von der Familie: Münzer v. Bamberg undNürnberg.
v. Falkenstein, Analecta Nordgav., (5 Nachlöse, R. 514: nach einer gräfl. Tottenbach'-schen Ahnentafel. — Siebmacher , III. 137. — v. Medivg , II. S. 390.
Münzen, Münzen zu Bambeng, Münzen zu Nürnberg (in Rotheine eingebogene, silberne Spitze, welche oben in eine Lilie ausgehtund mit einer rothen Rose belegt ist. Das mittelste Blatt der Lilie istmit drei Straussfedern besetzt). Fränkisches Adelsgeschlecht, welchesvon seinem Wohnsitze zu Bamberg und Nürnberg die Beinamen erhielt.Dasselbe ist mit dem oberpfälzischen Adelsgeschleckte v. Münzer, Mün-zer v. Babenberg, wie schon das Wappen ergicbt, nichtzu verwechseln.
v. Falkenstein, Analecta Nordgaviens. ß. Nachlöse, S. 502.. — Siebmacher , TT. 73: mitdein unrichtigen Namen: Münczer v. Babenberg. Fränkisch. — v. Meding , II. S. 3*9.
Miinzer v. Lauenstein, Ritter. Böhmischer Ritterstand. Diplomvon 1701 für Ferdinand Matthias Ernest Münzer v. Lauenstein. Bischöfl.olmützisclien Rath, Lehens-Mandatar, Consistorial-Assessor und Notar.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd- S. 180.
Miinzer v. Marienborn. Erbländ. - österr. Adelsstand. Diplomvon 1820 für Joseph Münzer, k. k. Major, mit dem Prädicate: v. Ma-rienborn.
Megerle v. Mühlfeld , Krg.-Bd. fi. 385.
Mürzbofcn. Altes, steiermärkisches Adclsgeschlecht, welches im15. Jahrb. den Ort Mürzhofen in Steiermark besass.
Schmutz . II. 5*»9.
Miitzschefahl, Mutzscbefal, Miitzeval, Mitzscliefal. Altes, nie-dersächsisches Adelsgeschlecht, welches in früherer Zeit nach demStammhause Seulingen im Amte Giboldehausen, Fürstenth. Grubenha-gen, Kgr. Hannover, Seulingen hiess. Der Sage nach soll Casper v. Seu-lingen . welcher um 1130 lebte, nachdem er das Rittergut Mitschefallan sich gebracht, sich nach demselben genannt und seine Nachkommen,die sich namentlich in der Bergwissenschaft auszeichneten, denselbenbeibehalten haben. Heinrich v. Mitzschefall tritt 1251 in einem, demKloster Walckenried gegebenen Schenkungsbriefe als Zeuge auf; Bern-hard v. M. war 1525 Abt zu Hofeld und die Gebrüder Caspar Wilhelmund Jost Heinrich v. M. standen bis 1631 als Oberste in der k. schwe-dischen Armee. — Was den Güterbesitz der Familie anlangt, so wurdedieselbe in Thüringen und im Ruppinschen gesessen, und hatte auchbraunschweig-lüneburgische Lehne erhalten, welche dem Stamme nochnoch in neuester Zeit zustanden. Das Geschlecht sass in Thüringen,und zwar im Nordhausenschen, bereits 1510 zu Clettenberg, 1595 zuStöckey, 1631 zu Gross-und Klein-Wechsungen, 1700 zu Liebenrodeund 1758 und noch 1803 zu Branderode, hatte 1748 und noch 1777im Ruppinschen das Gut Barnikow inne und war im letzgenannten Jahreauch noch zu Austen, Ostrade, Pluskau, Rabenau und Lössingen be-gütert. — Von den Sprossen des Stammes starb Friedrich Julius v. Mütz-schefahl 1761 als k. preuss. Generalmajor.
Spangenberg , Adelsspiegel, P. II. — Ekstrom, Chron. Walckenried. S. 236. — Leuck-fold, antiquit. l'ealdens. u. Antiquit. Walkenried. — Gauhe, l. S. 3.386 und 87. Zedier,XXI. S. 554—56. — Freih. v. d. Knesebeck , S. 218. — Freih. v. Ledebur , II. S. 134. —