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in das nieder-österreichischc, ständische Consortium aufgenommen wurde.Derselbe war in erster Ehe mit Catbarina v. Wankheim vermählt undvon ihm stieg die Stammreihe, wie folgt, herab: Daniel Moser v. Eh-reichsdorf: Catbarina Gurtner v. Egenburg; — Ferdinand Max. nie-der-österr. Regierungsrath: Anna Clara v. Gruner; — Carl Leopold,geh. 1688, war Ausschuss Ober-Einnehmer hei den niederösterr. Stän-den und Land-Unter-Marschall, wurde, s. oben, Freiherr und starb alsk. k. Geh.-Rath 1770: zweite Gemahlin: Catharina v. Prockhof zuBlumenberg und Hollenstein; - - Freih. Carl Leopold Joseph, geb. 1744und gest. 1723, Herr auf Acliau, Guntramsdorf u. Harmannsdorf, k. k.Truchsess und nieder-österr. Land-Unter-Marschall: Theresia v. Sutt-ner; — Freih. Carl (I.), geb. 1778 und gest. 1847, Herr aufAchauu.Ebenfurt, nieder-österr. ständiger Ausschussrath u. gew. nieder-österr.Regierungs-Secretair: Maria Anna Susanna v. Koller a. d. H. Deutsch-Brodersdorf, verm. 1800; — Freih. Johann Baptist, geb. 1808 u. gest.1848, nieder-österr. ständ. Ausschuss und Regierungsrath: Amalie Reiz,verw. Edle v. Manguet, verm. 1842; —Freih. Carl (IT.), geb. 1845,Herr der Herrschaft Ebenfurth in Nieder-Oesterreich.
Leupold , I. 3. S. 496—504. — Megerle v. Mühlfeld , S. 72. — Geneal. Taschenb. d. freih.Hauser, 1849. S. 286—88, 1855. S. 392—9-1 und 1864. S. 543.
Moser v. Filseck, Vilseck (in Roth ein springender, silbernerBock). Altes, schwäbisches Adelsgeschlecht, welches den Beinamen voneinem unmittelbaren, reichsfreien Rittergute, dem Bergschlosse Yilseckmit Zubehör an der Vils im Württembergischen, erhielt. Dasselbe, inwelches der Reichsadel 1573 gekommen sein soll, gehörte auch zu demAdel in der Pfalz und in Schwaben, wo es zu Hohen-Entringen sass.Friedrich Moser v. Filseck, kurpfälz. Geh.-Rath und Generalmajor, warim 30jährigen Kriege 1645 Commandant zu Bennfeld und der Sohndesselben, Bernhard Friedrich M. v. F., kommt, 1660 als kurpfälz.Kammerjunker vor. — Der später sehr bekannte, deutsche PublicistD.Johann Jacob Moser, geb. 1701 und gest. 1785, nannte sich, als ernoch Ii. württemb. Regierungsrath und Professor zu Tübingen war, zu-gleich v. Yilseck, so wie auch v. Weilberg, legte aber, nachdem er kur-trierscher- und dann k. preuss. Geh.-Rath und Ordinarius zu Frankfurta. d.Oder geworden so wie später diese Beinamen ab u. nahm als seinenAhnherrn den dritten Sohn des 1482 im 102. Lebensjahre verstorbe-nen Valentin Moser, Schaffners im neuweilcrischen Hofe zu Strassburg:Nicolaus Moser, Bürgermeister zu Tübingen, an, welcher vom K. Maxi-milian I. sein väterliches, adeliges Wappen vermehrt erhalten hatte u.dessen Nachkommen theils im Württembergischen verblieben, thcils insMeissensche, nach Torgau etc., gekommen waren. Somit wird, daJ. J. Moser des früher geführten Prädicats: v. Filseck sich später nichtmehr bediente, sein als Publicist eben so bekannt gewordener Sohn,Friedrich Carl, s. S. 364 geb. 1723 und gestorben 1798, richtigwohl nur als Friedrich Carl Freih. v. Moser aufzuführen sein.
Gauhe, I. S. 1421—23. — Zedier , XXI. S. 1836—42. — J. J. Moser, Geneal. Nachr. vonseiner eigenen Familie und allen davon abstammenden Familien. Tübingen, 1756. — Geneal.Taschenb. d. freih. Häuser, 1849. S. 445. — Freih. v. Ledebur, II S. 121. — Siebmacher,V.115: Moser (ohne Zusatz), Schwäbisch. — v. Meding, II. S. 388; Moser v. Yilseck.