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Moser. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von 1688 für Mat-tliaeus Moser aus Oesterreich. Die Mutter desselben war Amme derbeiden Erzherzoge von Oesterreich Maximilian u. Philipp gewesen.
Handschriftl. Notiz.
Moser. Böhmischer Adelsstand. Diplom vom 2. Octoh. 1729 fürFranz Joseph Moser, kais. Commerzienrath in Böhmen.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 383.
Moser. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von 1763 für den laud-gräfl.-hessen - casselschen Geh.-Rath v. Moser und die beiden Brüderdesselben, s. Moser, Freih. S. 364.
Handschriftliche Notiz.
Moser. Adelsstand des Kgr. Württemberg. Diplom vom 10. Juni1807 für Johann Albrecht Christoph Moser, lt. württemb. Cameralver-walter.
Wiirttemb. Regier.-Blatt. 1807. Nr. 97. — Archiv für Gesch., Geneal. etc. S. 83.
Moser. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von 1828 für JohannMoser, lt. k. Hauptmann.
Handschriftl. Notiz.
Moser (Schild der Länge nach getheilt: rechts in Grün ein Thurmund links ein aufgerichtetes Schwert). Adelsstand des Kgr. Preussen.Diplom vom 13. Juli 1837 für Johann Georg Carl David FriedrichTheodor Moser, lt. preuss. Hauptmann im Ingenieur-Corps. — In neuerZeit stand ein v. M. als Premierlieutenant im lt. preuss. 5. Jäger-Ba-taillon und ein See.-Lieutenant v. M. im 12. Infant.-Regim.
N. Preuss. A.-L. V. S.339. — Freih. v. Ledebur, II. S. 121 u. III. S. 313.
Moser zu Ebreichsdorf, Freiherren (Schild geviert, mit der Längenach gcthciltom Mittelschilde: rechts in Gold ein gekrönter, schwarzerAdler und links in Roth ein schrägrechter, silberner Balken mit eineraufwärtsfiiegenden Lerche. 1 und 4 von Roth und Silber quergetheiltmit einem rechtsspringenden, gekrönten Greif von gewechselten Farbenund 2 und 3 von Blau und Gold quergetheilt mit drei auf schwarzenErdhiigeln emporstehenden, natürlichen Mooskolben und zwei zwischendenselben im obern Grunde sichtbaren, goldenen Sternen). Reichs - u.erbländ.-österr. Freiherrnstand. Diplom vom 26. Jan. 1765 für CarlLeopold Edlen Herrn v. Moser v. Ebreichsdorf auf Acliau, Guntrams-dorf und Harmannsdorf, nieder - österr. Regierungs-Rath , Landunter-Marschall etc., mit dem Privilegio de non usu. — Altes, nieder-öster-reichisches Adelsgeschlecht, in welches durch die Gebrüder Niclas Chri-stoph und Johann Moser 21. März 1558 ein kaiserlicher Wappenbriefgekommen war. — Daniel Moser zu Ebreichsdorf, Besitzer einer Herr-schaft in Nieder-Oesterreich, welche schon lange sich in fremder Handbefunden, dem Geschlechte aber das bleibende Prädicat gegeben hat,befehligte bei Eroberung der Festung Hätvan und in der Schlacht beiErlau gegen die Türken das Fähnchen einer adeligen Rotte, trat aberspäter in die Dienste der Stadt Wien, wo er als Stadtrichter u. Bürger-meister sich auszeichnete und als kaiserlicher Rath durch Diplom vom12. Juli 1606 in den erbländisch-österr. Ritterstand versetzt und 1632