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Moser zu Martinskirchen. Ein im 17. Jahrh. zu Martinskirchenan der Elbe im Amte Mtihlberg unweitTorgau ansässig gewesenes Adels-gescblecht. — Ludwig Wilhelm Moser war nach Anfange des 17. Jahrb.kursächs. Geheim. Kammer - Secretair und später kursächs. Geh.-Rath,so wie Herr zu Martinskirchen und Gahma. Wahrscheinlich war der-selbe ein Sohn oder Enkel des D. Jacob Moser, gräfl. Otting. Kanzlersu. Raths.
Knauth, S. 539. — Gauhe, I. S. 1421. — Freih. v. Ledebur , II. S. 121.
Moser v. Mosern. Reichsadelsstand. Diplom von 1710 für FranzAlbert Moser, kaiserl. Pflegscommissar, mit dem Prädicate: v. Mosern.
Megerle v. Mühlfeld , Erg. Bd. S. 383.
Moser v. Mossberg. Erbländ.-österr. Adelsstund. Diplom von1818 für Vendelin Moser, k. k. Major im Infanterie-Regim. Freih. Mar-schall v. Perclat, mit dem Prädicate: v. Mossberg.
Megerle v. Mühlfeld , Erg.-Bd. S. 383.
Moser, Ritter und Edle v. Rosenfeld. Erbländ. - österr. Ritter-stand. Diplom von 1715 für Aegidius Burkhard Moser, mit dem Prä-dicate : Edle v. Rosenfeld.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 180.
Mosliamm auf Penzing und Neudeck, Ritter (Schild geviert: 1u.4 in Silber eine schrägrechts gelegte, unterwärts gekehrte Weintraubemit drei grünen Blättern u. 2 u.3 in Blau ein rechtsgekehrter, goldenerLöwe, in der rechten Vorder-Pranke einen sechsstrahligen, goldenenStern haltend). Reichsadels- und Ritterstand. Diplom im kurpfälzischenReichsvicariate vom 17. Juli 1790 für Franz Xaver Mosham, Bürger-meister und Erbrechts-Scliiffmeister zu Burghausen, Besitzer der dreiHofmarken: Penzing, NeudSck und Landenkam. — Der Sohn des Di-ploms - Empfängers, Franz Xaver v. Mosham, geb. 1756, k. bayer. w.Hofrath u. Professor der Rechte u. Staatswissenschaften an der hohenSchule zu Landshut, wurde, nach Anlegung der Adelsmatrikel des Kgr.Bayern, in dieselbe eingetragen.
v. Lang , S. 452 u. 53. — W.-B. des Kgr. Bayern, VII. 33.
Mosheim. Altes, steiermärkisches, von 1121 bis 1529 vorgekom-menes Adelsgeschlecht. Dasselbe, ursprünglich aus der Schweiz stam-mend, erbaute in Steiermark das Schloss Mosheim.
Bucelini, P. III. — Zedier, XXT. S. ll.li. — Schmitti, S. 572.
Mosheim. Adelsstand des Kgr. Preussen. Diplom von 1748 fürJohann Lorenz Mosheim, Canzler der Universität Göttingen. Derselbe,einer der ausgezeichnetsten Theologen und Kanzelredner Deutschlandsim 18. Jahrb. u. der erste wirklich grosse Kirchenhistoriker der neue-ren Zeit, war zu Lübeck 1694 geboren und starb am 9. Sept. 1755.
Pütter, Gel.-Gesch. von Göttingen, I. S. 20 u. II. S. 23. — Freih. v. d. Knesebeck, S. 215.
Mosig v. Aelirenfeld (in Roth drei, 2 und 1, goldene Weizen-Aeliren und auf dem gekrönten Helme zwei von Gold und Roth quergetheilte Büffelskörner und dazwischen drei goldene Weizenähren angoldenen Halmen herabhängend). Reichsadelsstand. Diplom vom5. Febr. 1804 für Peter Mosig, Gutsbesitzer zu Gross-Dehsa, bei Er-