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6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
Entstehung
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an, dass zu seinerzeit der Stamm im Altenburgischcn noch geblühthabe, doch sind Nachrichten über das Geschlecht im 17. u. 18. Jahrh.und über das Erlöschen desselben nicht aufzufinden.

Horn , Handbibliothek, III. S. 308. — Gauhe, I. S. 1420: nach Müller, Annal. Saxon. —Siebmacher. I. 159: v. Mosen, Meissnisch.

Moser, Freiherren (in Roth ein springender Bock). Erbl.-österr.Freiherrn stand. Diplom von 1769 für den kaiserlichen Reichshofrathu. Administrator der Grafschaft Falkenstein v. Moser. So giebt Megerlev. Mühlfeld das Diplom an. Nach einer andern Angabe wurde FriedrichCarl Moser v. Filseck, kaiserl. Reichshofrath etc., 10. Dec. 1769 inden Reichsfreiherrnstand erhoben. Derselbe hatte als hessen-casselscherGeh.-Rath und oberrheinischer Kreis - Gesandter mit, seinen Brüdern,\\ ilhelm Gottfried und Christian Benjamin v. M., durch Diplom vom3. Dec. 1763 eine Bestätigung des altern, der Familie zustehenden Adelserhalten. — Nach letzterer Angabe stammte das Geschlecht aus deralten, schwäbischen Familie: Moser v. Filseck, Vilseck , s. unten denbetreffenden Artikel S. 366.

Megcrle v. Mühlfeld , S. 71. — Oeneai. Taschenb. d. freih. Häuser, 1848. S. 445 und 1863.S. 647: M. v. F. — Suppl. zu Siebin. W.-B. IX. 5: F. H. v. M.

Moser, Moser zu Poeltzleinstorff. Altes, 1574 erloschenes, ober-österr. Adelsgeschlecht, welches zu Weyer und Pöltzleinstorff sass undvon letzterem Sitze den Beinamen führte.

Gauhe, I. S. 1420. — Freih. v. Hoheneck , II. S. Sil. — Moser , geneal. Nacbr. S. 33 u.34. — Siebmacher , III. 64.

Moser, Mosern. Ein in Nieder-Oesterreich in den Jahren 1726bis 1736 vorgekommenes Adelsgeschlecht, welches sich meist Mosernschrieb. Johann v. Moser war 1726 nieder-österreichischer Landrechts-Beisitzer und Carl Leopold v. M. wurde 1736 Abt zu Mölck und Prä-sident der nieder-österr. Landstände.

Gaulie, I. S. 1420 u. 21.

Moser. Ein früher zu dem Adel im Herzogth. Kärnten zählendesGeschlecht. In diese Familie brachte Nicolaus Moser, Bürgermeister zuIdria, einen kaiserlichen Wappenbrief von 1534 und der Enkel des-selben, Benedict Moser, Arzt zu Villach, erhielt 1603 den Reichsadel.Ein anderer Zweig der Nachkommen des Nicolaus M. begab sich nachWürttemberg.

Gauhe, I. S. 1420. — J. J. Moser, geneal. Nachr. von der Familie Moser, S. 20. — Sieb-machcr , III. 87.

Moser, Moser zu Weiler. Ein in Böhmen zu Weiler sesshaft ge-wesenes Adelsgeschlecht.

Gauhe, I. S. 1422. — Moser, geneal. Nachr. v. d. Fam. Moser, S. 37. — Siebmacher,III. 97.

Moser, Moser zu Wurffbein. Schlesisches, zu Wurffbein (Wier-sebenne) im Trachenbergischen begütert gewesenes, von Lucne und Si-napius nicht erwähntes Adelsgeschlecht.

Gauhe, I. S. 1421. — Moser, Geneal. Nachr. von der Fam. Moser, S. 37. — Freih. v. Le-debur, II. S. 121.

Moser, Ritter. Böhmischer Ritterstand. Diplom vom 5. Februar1652 für Melchior Adam v. Moser.

Handschriftl. Notiz.