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6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
Entstehung
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Ludoldus Miles Dominus de Mosela 1281 in einer Urkunde des Klo-sters Geringswalde vor. Später, 1443, tritt Conrad v. d. Mosel ineinem Kaufbriefe des Klosters Frankenhausen bei Crimmitschau alsZeuge und Pilgrim v. d. M. von 1458 bis 1461 als Voigt zu Schliebenauf. Hans Ernst v. d. M. zu Podelwitz wohnte 1668 dem Leichen-Be-gängniss der fürstl. Gemahlin zu Altenburg bei und der Sohn desselben,Rudolph Ernst v. d. M., starb als gräfl. reuss-plauenscher Canzler undPräsident des gesummten Consistoriums ohne männliche Nachkommen,nachdem er früher gräfl. schönburgscher Regierungs-Präsident gewesenwar. Von den nahen Anverwandten desselben begab sich der fürstlichsachsen-weissenfelsische Kammerjunker u. Amtshauptmann v. d. Moselaus Sachsen nach Pommern u. pflanzte daselbst seinen Stamm fort. —Zwei Sprossen des Geschlechts kamen später in der k. preuss. Armeezu hohen Ehrenstellen, nämlich Conrad Heinrich v. d. M., — einSohn des Wolf Conrad v. d. M. aus der Ehe mit Anna Catharinav. Harras a. d. Hause Lichtenwalde — gest. 1733 als k. preuss. Gene-rallieutenant und Gouverneur zu Wesel, welcher besonders durch diegrosse Unerscbrockenheit bekannt wurde, mit welcher derselbe sich beidem Könige Friedr. Willi. I. von Preussen, des damaligen Kronprinzen,späteren Königs Friedrich II. annahm u. der Sohn des Generallieutenantsv. d. M.: Friedrich Wilhelm v. d. M., gest. 1777 als k. preuss. Gene-ralmajor. — Die Familie blühte in Sachsen und Preussen fortu. zahl-reiche Sprossen derselben traten in kur- und königl. säclis. Militair- u.Civil-Dienste. Noch in neuester Zeit war Eduard v. d. M. k. säclis.Oberstlieutenant und Commandant der Militair-Straf - Anstalt und desGarnisonliospitals u. Hugo Philipp Arthur v. d. M., k. säclis. Major u.Commandant des 11. Infanterie-Bataillons. — In die Adelsmatrikcl derpreuss. Rheinprovinz wurde das Geschlecht in die Blasse der Edelleuteunter Nr. 129 eingetragen und zwar, laut Eingabe d. d. Rosentlial beiCleve, 25. Juni 1829, in der Person des k. preuss. Landraths zu CleveChristian Friedrich v. d. Mosel, eines Urenkels des obengenannten k.preuss. Generallieutenants Conrad Heinrich v. d. Mosel. Von demsel-ben stammten sechs Söhne und zwei Töchter.

Knauth, S. 539. — Val. König, III. S. 757—67. — Gaulie, I. S. 1419 u. 1420. — Zed-ier, XXI. S. 1835. — N. Pr. A.-L. III. S. 420 u. V. S. 339. — Freih. v. Ledebur, II. S. 121.— Siebmacher , I. 165: Die Masel, Meissnisch — v. Meeting , J.'S. 337. — W.-B. d. Preuss.Rheinprov. I. Tab. 85. Nr. 170 u. S. 80. — W.-B. d. Säclis. Staaten, X. 58.

Mosel, Edle. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von 1818 fürIgnaz Franz Mosel, Hofsecretair bei dem k. k. Obersthofmeister-Amte,wegen seiner Dienstleistung u. musicalischer Kenntnisse, mit dem Prä-dicate: Edler v.

Megerle v. Mühlfeld. S. 230.

Mosen (in Blau ein Regenbogen mit seinen Farben). Altes, früherim Altenburgischen begütert gewesenes Adelsgeschlecht aus dem gleich-namigen Stammsitze bei Ronneburg. — Reinhold Mosen, Ritter, tritt1275 in einer Urkunde des Klosters Grünhain als Zeuge auf u.Wilhelmv. M. kam durch den 1455 gewagten Raub der beiden sächsischen Prin-zen, Ernst und Albert, als Helfershelfer des Kunz v. Kaufungen, in dersächsischen Geschichte zu einer traurigen Berühmtheit. — Gauhe nahm