Druckschrift 
6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
Entstehung
Seite
357
Einzelbild herunterladen
 

Besitz der Güter Krebsburg, Kuhoff und Osthoff Aufnahme unter demritterschaftlichen Adel der osnabrückschen Landschaft. Von den Spros-sen des Geschlechts standen Mehrere in der k. hannov. Armee. Fer-dinand Victor v. Morsey lebte 1852 als lc. hannov. Hauptmann a. D.zu Herzford im Amte Lingen.

Spangenberg, Vaterliiiid. Archiv, 1828. f. S. 13. — Freih. v. dem Knesebeck, S. 215. —Freih. v. Ledebur . II. S. 120. — Osnabriickscher Stiftscalender von 1773. — v. Meding , II.S. 38« u. 87. — W.-B. d. Kgr. Hannover, C. 20 u. S. 11. — Kneschke , II. S. 301 und 5. —v. Hefner, hannov. Adel, Tab. 23.

Morsheim (in Silber zwei schwarze Zwillingsstreifen oder gedop-pelte Querstreifen). Altes Adelsgeschlecht des Mittelrheins, besondersin der Rheinpfalz und im Rheingaue, doch auch 1613 zu Wachenheiman der Prüm gesessen. — Die Stammreihe der Familie beginnt Hum-bracht mit Dietrich v. Morsheim um 1221. Von den Nachkommen warJohann v. M. 1506 kurpfälz. Gross-Hofmeister, kais. Rath und Kam-mer-Gerichts-Assessor zu Speier u. der Enkel desselben, Ludwig v.M.,fürstl. wiirzburgischer Obcrhofmarschall, Ritter-Rath und Hauptmannim Wormsgaue. Der Stamm blühte noch in die erste Hälfte des17. Jahrb. hinein, bis derselbe 1610 mit Hans Heinrich v. Morsheim,welcher auf dem alten Stammsitze Morsheim starb, erlosch

Humbrac/it, Tab. 82. — v. Hattstein , I. S. 393. — Gau he, I. S. 1415 u. IG. — Sieb-macher. I. 126: v. Morsheim, Rheinländisch. — v. Meding, II. S. 387.

Morsky, Grafen. Galizischer Grafenstand. Diplom von 1785 fürAlexander v. Morsky.

Megerle v. Mühlfeld . X. 25.

Morstein (in Blau ein mit den Hörnern nach oben gekehrter, gol-dener Halbmond, über welchem ein goldener Stern schwebt). Altes, zudem polnischen Stamme Leliwa gehörendes Adelsgeschlecht, welchesfrüher Mondstern geheissen und am Rhein gewohnt haben soll. — Das-selbe kam in Polen zu grossem Ansehn und hohen Ehrenstellen undwurde später in Ostpreussen, im Brandenburgischen, in Liefland etc.angesessen. In neuer Zeit, 1857, war ein v. Morstein Herr auf Ostro-witt im Kr. Osterode und eine Frau v. Morstein Besitzerin des GutesLogdau unweit Neidenburg. — Ueber ein altes, schwäbisches Adelsge-schlecht dieses Namens, welches um 1340 zu Halle gesessen war, giebtnur Crusius, Annal. Suevic., III. S. 238, Einiges an.

Okolsky , P. II. — Ha/ tknoch, Altes und Neues Preussen, S. 452. — Gauhe, II. S. 742.— 47. — Freih. v. Ledebur, II. S. 120.

Mortangen-Mortinski. Altes preussisches, dem polnischen StammeOrlik einverleibt gewesenes Rittergeschlecht, welches seinen Namen vondem Gute Mortangen unweit Loebau hatte und aus welchem Ludwigv. M., gest. 1480, Woiwode von Culm, Ludwig II., gest. 1540, Castel-lan von Marienburg, Melchior 1540 Landkämmerer von Culm und derSohn des Letzteren, Ludwig III., gest. 1616, welcher den Stamm schloss,Wojwode von Pommerellen und Gulm war. — Die Familie war früherzu Czipel, Leikau im Kr. Graudenz u. Klein Tauersee im Kr. Neiden-burg gesessen.

Freih. v. Ledebur , II. S. 120 u. 21.

Mortze. Altes, lüneburgisches Adelsgeschlecht, von welchem nur