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der Name und nach einem Siegel von 1380 im Archive des KlostersSt. Michaelis in Lüneburg das Wappen : (im Schilde zwei über einan-der gelegte und mit den Mundstücken rechts gekehrte Jagdhörner) be-kannt sind.
v. Meding, III. S. 446.
Morungen, Molirungen. Altes, thüringisches Adelsgeschlecht,welches bereits 1359 zu Mohrungen im Mansfeldisclien und 1488 undnoch 1659 zu Sangerhausen und Obersdorf sass. — Sabine v. Morun-gen, verm. Freifrau v. Steenland, starb 12. Aug. 1703 zu Berlin.
Knauthy S. 539* — Freih. v. Ledebur, II. S. 121.
Mory, Ritter und Edle v. Ballenfeld. Erbländ.-österr. Ritter-stand. Diplom von 1736 für Joseph Anton Maximilian Mory, k. k. Hof-secretair, mit dem Prädicate: Edler v. Ballenfeld.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 179 u. 180.— Kneschke , IV. S. 296 und 97.
Morzin, Grafen. Reichsgrafenstand. Diplom vom 18. August1636 für die Gebrüder Rudolph und Paul Freih. v. Morzin. — Alte,nach Bucelini, Hübner u. A. in directer Linie von dem, einem hetruri-schen Königsstamme entsprossenen, altadeligen Geschlechte der Equi-tum de Mauro, oder Ritter v. Mohr abstammende Adelsfamilie , überwelche das Werk: Deutsche Grafenhäuser der Gegenwart, nach im gräf-lichen Familienarchive aufbewahrten Urkunden, Diplomen und Stamm-tafeln, genaue Nachrichten giebt. Der erste näher bekannte Ritter desGeschlechts, welcher später den Namen: Ritter v. Morzin führte, warAnselm Ritter v. Mohr, welcher, als kaiserlicher Commandant- zu Gratzin Steiermark, diese Stadt mit so grosser Tapferkeit gegen den Angriffder Türken unter Soliman II. vertkeidigte, dass er zur Belohnung sei-ner Verdienste zum Oberst-Feldwachtmeister ernannt und ihm, zu blei-bender Erinnerung an diese erfolgreiche Tapferkeit, sein bis dahin denRumpf eines gekrönten Mohren zeigendes Wappen mit einer silbernenZinnenmauer vermehrt und mit Bezug hierauf auch sein Name in denNamen: Morzin, welchen er um 1532 führte, umgeändert wurde. DerSohn desselben, Matthias Ritter v. Morzin, erhielt durch kaiserlichesDiplom vom 18. Aug. 1562 den erblichen Reichsritterstand u. von demSohne desselben, Caspar Ritter v. M., stammte aus der Ehe mit Ele-onora Grf. Malacrida: Blasius R. v. M., welcher im Friaulschen begü-tert war und sich mit Hieronyma Althana Grf. zu Salwarol vermählte.Aus dieser Ehe entsprossten vier Söhne: Laelius, Martins, Rudolph u.Paul. Die beiden Ersteren machten sich im spanischen Kriege durchihre Tapferkeit bekannt, fielen aber auf dem Sclilachtfelde. Die beidenLetzteren zeichneten sich im 30jährigen Kriege aus, wurden durch Di-plom vom 10. Mail632 in den erblichen alten Freiherrnstand erhoben,bekamen 15. Oct. 1632 das Incolat in Böhmen und den einverleibtenLändern und wurden später auf dem Reichstage zu Regensburg, 1636,s. oben, in den Reichsgrafenstand versetzt. — Graf Rudolph, k. k. w.Kämm., Hofkriegsrat!:. Feldmarschall und Oberst zu Ross und Fuss,war zugleich auchkursächs. Feldmarschall, als welcher er 1638 diekursächs. Armee in der Lausitz zusammenzog und mit der kaiserlichenArmee vereinigte. Er diente anfangs vier Jahre unter dem Könige