Druckschrift 
6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
Entstehung
Seite
94
Einzelbild herunterladen
 

Mallinckrodt (in Gold ein grünes Kleeblatt). Adelsstand desKgr.Preussen. Diplom vom 10. Febr. 1835 für Detmar Christian CarlMallinckrodt, k. preuss. Regierungs-Chef-Präsidenten zu Aachen.

N. Pr. A.-L. V. S. 322. Freih. v. Ledebur. II. S. 72. W.-B. d. Preuss. Monareh.III. 93.

Mallordi v. Bessenye, auch Freiherren. Erbländ.-österr. Adels-und Freiherrenstand. Adelsdiplom von 1773 für Johann Joseph Mal-lordi , k. k. Obersten und Commandanten des warasdiner St. Georger-Regiments , mit dem Prädicate: v. Bessenye und Freiherrndiplom von1785 für Heinrich Ludwig Mallordi v. Bessenye, k. k. Hauptmann deswarasdiner St. Georger Infant.-Regiments.

Megerle v. Mühlfeld. Erg.-Bd. S. 76 und 369.

Malortio (in Blau zwei über einanderstehende, goldene Sparren,von drei, 2 und 1, gestürzten silbernen Lanzenspitzen begleitet). Altes,ursprünglich aus der Normandie stammendes Adelsgeschlecht. RichardBeuel Candot de Malortie kommt 1453 unter dem Könige Carl VII. vonFrankreich in den Kriegen gegen die Engländer als Ecuyer vor. Vonden vier Söhnen desselben wurde Jean de Malortie Stammvater derLinie Bouteville, von welcher jetzt die in Hannover blühende Familiev. M. abstammt; die Linie Manneville blieb in Frankreich. Die Ge-brüder Jacques und Louis de Malortio traten, nach Aufhebung desEdicts von Nantes, 1685 in h. braunschw.-lüneburgische Dienste. Er-sterer starb als Generalmajor und Oberhauptmann zu Harburg, Letz-terer als Oberstlieutenant, zu Lüneburg. Von den Söhnen des Ersterengingen zwei wieder nach Frankreich zurück und der ältere derselbenstarb später als k. französ. General. Der in Deutschland gebliebene Bru-der, Wilhelm August v. M., starb als hannov. Oberst und der Sohn des-selben, Georg Wilhelm v. M , als hannov. Oberstlieutenant. Von Letz-terem entspross Carl Gabriel Heinrich v. M., hannov. Generallieutenant,dessen Nachkommen noch in Hannover leben. Zu denselben gehört:E. v. Malortie, k. hann. Geh.-Rath und Kammerh. und Ober-Hof-marschall,

Viton de Saint-Allais > Nobil. univ. de France. Freih. v. d. Knesebeck , S. 199 201 u.S. 439. W.-B. des Kgr. Hannov. C. 9 und S. 10. Kneschke , I. S. 287. o. Hefner ,hannov. Adel, Tab. 21.

Malotki, Malotki-Trzebiatowski, Malotka (in Silber drei schwarzeHammer, mit den goldenen Stielen unten fächerartig zusammengestellt).Altes, zu dem Adel im Lauenburg-Bütowschen, in Westpreussen undim Posenschen gehörendes Geschlecht, welches auch Malottke, Mlotkeund Mlotek geschrieben wurde. Dasselbe erwarb im Lauenburg-Bütow-schen die Güter Trzebiatow, Gross-Gustkow und Gross-Massow, in West-preussen Lenzitz, Lissau und Wysiecin im Kr. Neustadt und im Posen-schen Witoldowo unweit Bromberg. Mehrere Sprossen des Stammesdienten in der k. preuss. Armee und einige derselben wurden Stabs-officiere. Ein Major a. D. Malotki v. Trzebiatowski war 1837 Land-rath des Kreises Wiedenbrück im Reg.-Bezirke Minden und 1857 sassenim Bütowschen die Erben des Friedrich v. M. zu Gross-Gustow a,August v. M. zu Trzebiatkow g, Karolin v. M. zu Trzebiatkow h undJacob v. M. zu Trzebiatkow m.

N. Pr. A.-L. III. S. 340. Freih. v. Ledebur , II. S. 72.