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und früher auch in Nürnberg angesessen war. Dasselbe ist im 18. Jahrh.erloschen.
v. Hatlstein, IT. S. 203 — 5. — Biedermann, Canton Gebürg, Tab. 167—174. — Büsching,Knlbeschr. HI. S. 595 u. S. 1861 der 5. Ausgabe. — Struve , histor.-polit. Archiv, I. S. 234.
— Salver, S. 291. — Siebmacher, 1. 106: v. Lüchaw, Fränkisch. — v. Meding , II. S. 353.
— Suppl. zu Siebm. VV.-B. IV. 17.
Lücken, Lücke, Lücke (Schild der Lange nach getheilt, durcheinen schmalen, grünen Pfahl, an welchem rechts drei rothe Rosen undlinks drei weisse Tulipanen über einander an ihren Stielen hängen).Altes, meklenburgisches, zu dem eingeborenen Adel gehörendes Ge-schlecht, welches bereits 1502 zu Massow im Amte Wredenhagen undzu Gültzow im Amte Bützow sass und schon im 15. Jahrh. nach Däne-mark kam, wo dasselbe zu grossem Ansehen und Reichthume gelangte.Namentlich wurde unter König Friedrich III. Key Lücken, der Reichegenannt, bekannt. — Aus dem meklenburgischen Stamme befand sichHeinrich v. Lücke 1495 im Gefolge des Herzogs von Meklenburg, alsK. Maximilian I. in Worms eingeholt wurde. Das Geschlecht hat dau-ernd, doch, wie es scheint, nicht in vielen Sprossen fortgeblüht, vondenen einige in der k. preuss. Armee standen. Dasselbe wurde auchin der Priegnitz begütert und sass 1803 zu Warnsdorf und 1817 zuEichenfelde. In Meklenburg kommt 1837 ein v. Lücken als Herr aufGrabenitz vor und noch 1854 stand der Familie der Rittersitz Mas-sow zu.
v. Pritzbuer, Nr. 89. — Gauhe, I. S. 1274 und 75. — v. Behr, U. M. S. 1631. — Freih.v. Krohne , II. S. 295. — N. Pr. A.-L. V. S. 318. — Freih. v. Ledebur, II. S. 59. - v. Me-ding, II. S. 353 : nach dem meklunb. Manuscr. — Meklenb. VV.-B. Tab. 32. Nr. 119 u. S. 12und 28.
Lüde, auch Freiherren, (in Roth ein silberner, mit drei nebeneinander stehenden, vorwärts sehenden, schwarzen Stierköpfen belegterQuerbalken. Auf dem gekrönten Helme stehen zwei von Roth und Sil-ber mit gewechselten Farben quergetheilte Biiffelshörner, zwischen wel-chen ein Stierkopf, wie die im Schilde, schwebt). Reichsadelsstand.Bestätigungs - und Erneuerungsdiplom des der Familie zustehendenalten Adels vom 4. April 1764 für die Gebrüder Johann August undConrad Christian v. Lüde und für den Vetter derselben, Carl Augustv. Lüde, und zwar auf Grund der in dem Werke: Origines Pyrmon-tanae et Guelficae" und in einem beglaubigten Copiar. des KlostersMarienmünster vorkommenden Urkunden, so wie anderer Familien-documente. — Altes, ursprünglich aus der Grafschaft Pyrmont stam-mendes, schon im 13. Jahrhunderte bekanntes Adelsgeschlecht, welchesurkundlich Lude. Luede, Lüthe, Liidhe, Lueyde, Lüyde, Lüden u. Lüdegeschrieben wurde. Die den Titel.,Domini et Milites" führenden Spros-sen des Stammes befanden sich im 13. und in der ersten Hälfte des14. Jahrhunderts in u. um Lüde, wo die Burg der Grafen v. Perremontstand und zwar im Gefolge der alten Grafen dieses Namens und ver-schwinden mit Aussterben derselben, 1353, aus dieser Gegend. Ur-kundlich werden namentlich genannt: Hermanus deLüdhe, Miles, 1239.u. zwar mit den alten Geschlechtern; Grisme. Kanne, Illedeund Oders-torp (Charta Godescalci de Perremunt ann. 1239); Dominus Wilhelmusde Liidhe et Dominus Bernhardus, socius suus etc., milites etBernhar-