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6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
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sonders in der Gegend des Stifts Bardowick vorkam. Urkundlich tretenauf in Briefen des genannten Stifts und der Stadt Hannover: Johannv. Lübeck 1273 , Eimecke v. L. 1275, Heinrich v. L. 1315, Gerlachv. L. und seine Söhne: Heinrich und Friedrich, so wie Boldewin v. L.,Miles, mit seinem Sohne Gerlach, 1339 und Gise und Heinrich Gebrü-der v. Lübecke 1342. In späteren Urkunden des Stiftes Bardowickfindet sich der Name des Geschlechts nicht mehr. Ob vielleicht vondiesem Stamme die im vorstehenden Artikel besprochene Familieihren Adel bei Erneuerung desselben hergeleitet, muss dahin gestelltbleiben.

Schlüpke:, Historie des Stifts Bardowick. S. 240, 263 und 275. Grupe , Historie derStadt Hannover, S. 32. Gauhe, II. S. 662 und 63,

Lübeck. Ein früher zu dem sclüesischen Adel zählendes Ge-schlecht, welches zu Grachau und Riegersdorf unweit Frankenstein sassund von Sinapius nur als im Münstevbergischen begütert gewesen auf-geführt wird.

Gauhe, II. S. 661. Freiherr v. Ledebur, II. S. 57.

Liibeticli v. Capellet, Freiherren. Böhmischer alter Herrenstand.Diplom vom 2. März 1676 für Matthias Franz Freih. Lübetich v. Ca-pellet.

v. Hellbach, II. S. 75.

Liibtow. Altes, in Hinter-Pommern ansehnlich begütert geworde-nes Adelsgeschlecht, welches früher auch Lubetow und Lübetow ge-schrieben wurde. Das Stammhaus desselben war das Dorf Lübtow mitdrei Rittergütern, welches nahe an der Ostsee imLauenburgischen liegtund der erste bekannte Lehnbrief ist von 1493, in welchem Jahre Mat-thias, Matzke und Hans, Brüder und Vettern die Lubetowen, vom Her-zoge Bogislav X. in Pommern mit dem altväterlichen Lehngute Lube-tow belehnt wurden. Die meisten Besitzungen der Familie waren imLauenburgisch-Bütowschen gelegen, doch wurde dieselbe auch in ande-ren Kreisen Pommerns, so wie später in Ost- u. Westpreussen begütertund sass 1773 zu Ober- und Nieder - Buschkau im Kr. Karthaus, 1805im Kr. Pillkallen zu Doristhal, Königsbruch und Vielmühe und späterauch zu Pohibels im Kr. Rastenburg. Von den Sprossen des Stam-mes traten mehrere in die k. preuss. Armee und wurden später Stabs-offieiere, Andere aber sassen auf ihren Gütern. Eduard v.L. war 1837Herr auf Labuhn, Franz Matthias v. L. hatte einen Antheil von Gross-Lübtow und ein anderer v. L. einen Antheil von Klein-Lübtow inne u.Eduard Ernst Albert Jacob v. L. besass das Gut Sterhenin. Später,1857, war der General-Landschafts-Rath u. Lieut. a.D. v. Lübtow Herrauf Pohibels und ein v. Lübtow Herr auf Bochowke im Kr. Stolp.

Micrael, VI. S. 501. Brüggemann , I. S. 162. N. Preuss. A.-L. III. S. 315. Freih.tu Ledebur, Tl. S. 58 und III. S. 304. Pomm. W.-B. III. Tab. 43 u. S. 150. Kneschke,I. 8. 283.

Lüchow, Lüchau (in Blau ein silberner Pfahl, oder auch in Sil-ber ein blauer Pfahl). Altes, fränkisches Adelsgeschlecht, nicht zu ver-wechseln mit anderen , fast gleichlautende Namen führenden Familien,welches das Erbkämmereramt des Fürstenthums Culmbach-Bayreuthbekleidete, zu der reichsfreien Ritterschaft des Cantons Gebürg gehörte

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