Druckschrift 
1 (1859) (Aa - Boyve)
Entstehung
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Binnen, jede mit einer silbernen Straussenfedor besteckt, besetztist) wie dies auch die v. Fronau gethan haben. In der zweitenHälfte des 17. Jahrli. ging der Stamm wieder aus. Das vonSiebmaclier Y. 82 mit dem Namen Aicher gegebene Wappen, wel-ches, nach Freih. v. Kroline, I. S. 22, v. IJellbach, I. S. 56 citirt,gehört nicht nach Bayern.

Die Aicher v. Walkersaich (im Schilde drei in Form einesSchächerkreuzes zusammengesetzte Eicheln) führten den Namen vondem Schlosse und der Hofmarch Walkersaich im Landgerichte Neu-markt an der Rott, einem sehr alten Orte, in welchem ein heid-nischer Thurm gestanden hat. Der Name Walkersaich soll vonWalchun Aicher hergekommen sein, dessen noch in einem Seel-gcrätli in der Pfarrkirche Puechbach gedacht wird, für welche dieseAicher schöne Stiftungen machten. Als Erster des Geschlechts istNiclas Aicher, 1283 Ministerialis des Bischofs Enicho von Freising,bekannt, der Letzte des Stammes wird Conrad Aicher v. Walkers-aich gewesen sein, welcher 1425 starb.

Handschr Notiz, d. Hrn. Frh. v. Leoprechting.

Aich Inger v. Aichstamm (S. 32 und 33). Diplom von 1637 für denkais. Rath Hans Wolf v. Aichinger mit dem Prädicate: v. Aichstamm.

Aicholz, S. 33. Die in dem a. a. 0. erwähnten Verzeichnissewie vorstehend geschriebene Familie rechnet Frh. v. Ledebur, III.S. 180 zu den österr. Grafen v. Aicholt und sagt:In Westplialen:Wilhelm Graf v. Aicholt 1854 in Münster."

Aigner, Aygncr (Schild der Länge nach getheilt: rechts in Rothein gekrönter, goldener Löwe und links von Blau und Gold schrägrechts getheilt. Preussisches Adelsgeschlecht, in welches in derPerson des Wolfgang Aigner 22. Mai 1545 der Adel kam. Derk. preuss. Major v. A. war 1843 Commandern' des 3. Bataill. des11. Landw.-Ileg. Dieses Geschlecht ist nicht mit einem gleich-namigen zu verwechseln, in welches Wilhelm A. 1652 den'Adelbrachte und welches, s. Suppl. zu Siebm. W.-B. VIII. 8., in Silbereinen von drei (1 und 2) rothen Kreuzen begleiteten, gestürzten,blauen Sparren führt.

Frh. v. Ledebur , III. S. 180. Schlesiseh. W.-B. Nr. 295.

Albert, S. 39. Das Zeile 68 v. o. erwähnte Wappen (derQuerbalken ist silbern und die schräglinken Balken roth) führt nachFreih. v. Ledebur, III. S. 180 die Nachkommenschaft des k. preuss.Ingenieursobersten Felix v. Albert, gest. 1812. Der gleichnamigeSohn desselben, k. preuss. Major a. D., besitzt das Gut Labitschin der Grafschaft Glatz und von demselben stammen vier Söhne,sämmtlich Officiere in der k. preuss. Armee.

Schlesiseh. W.-B. Nr. 546.

Albin, v. der Albm. Siehe S. 41. Altes, mächtiges Adelsgeschlecht,welches aus demIn der Albm" genannten Thale mit schöner Kircheim Pinzgau stammte. Dasselbe bekleidete in Salzburg, Passau undMünchen die höchsten Würden im Hof- und Felddienste, gab imJ. 1000 dem Frauenstifte Chiemsee in Hinzilla v. der Albm eine