Druckschrift 
1 (1859) (Aa - Boyve)
Entstehung
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Nachträge zu A.

Abersdorf. Altes, erloschenes, bayerisches Adelsgeschlecht,welches sich nach dem schon 895 urkundlich vorgekommenen, spätereingegangenen Dorfe Abersdorf bei Freising schrieb und aus wel-chem schon 1020 Ileilvicus und 1080 Herrant und Richerius deAlperisdorf unter den edlen Zeugen im Stifte Freising erscheinen.Dasselbe hat schwerlich eine Stammesgemeinschaft mit den Herrenv. Abersdorf, einem Schlosse bei liötz in der oberen Pfalz, welchein Gold einen schwarzen Adlerskopf mit rothem Kamme und Lappenführten und welche Siebmacher, I. 62 mit dem Namen: v. Albers-dorf unter dem schlesischen Adel aufgeführt hat. Letzteres Ge-schlecht war in der oberen und jungen Pfalz ansehnlich begütertund aus demselben stammte Anton v. Abersdorf, Domherr in Frei-sing und Gesandter von den vier bayerischen Bisthüinern bei demConcil von Trient, welcher 1560 starb und in Freising begrabenliegt. Um diese Zeit verschwindet das Geschlecht in Bayern.

llandschr. Notiz, d. Hrn. Frh. v. Leoprechtiug.

Ailelsliausen. S. 13, Z. 28 v. o. ist die synonyme Bezeichnung:Behem v. Adelshausen und Z. 35 v. o. der Name Behem zu strei-chen. Die Behem v. Adelshausen,'s. unten den Artikel mit dieserUeberschrift, standen mit dem a. a. O. beschriebenen Geschlechtein keiner Verbindung.

Adelzhausen, Ailalcshusiii, Adolteshiisin, Atlclersliuseii, .Wolzhausen,.Bilshausen, s. S. 13: Adelshausen. Altes, ritterbürtiges und hoch-stiftsmässiges, bayerisches Adelsgeschlecht, welches auch dem deut-schen Orden einverleibt war und aus dem Schlosse und PfarrdorfeAdelzhausen an der Ecknach im Landgerichte Aichach, Oberbayern,stammte. DieNobiles" Adalhelm und Mathun de Adolteshusinvergaben schon im Jahre 775 und 890 von ihrem Erbgutc im OrteAdaleshusin Höfe und Hufen an die Bischöfe Aribo und Walto vonFreising, ob aber dieselben zu den Vorfahren der im 12. Jahrh.schon zahlreich vorkommenden Adelzhausen (in Schwarz ein ge-krönter, golden bewehrter, silberner Adler, Siebmacher, I. 80: v.Adelshausen, Bayerisch) gerechnet werden dürfen, kann noch nichtbestimmt werden. Dagegen gehören Rudiger, Wolfram, Otto,Rudolf, Willibald de Adelzhausen, welche schon in der ersten Hälftedes 12. Jahrh. urkundlich erscheinen, notorisch dem Geschlechte

Kneschke , Deutsch. Adels-Lex. I. 1