Druckschrift 
1 (1859) (Aa - Boyve)
Entstehung
Seite
6
Einzelbild herunterladen
 

6

Aebtissin und verwaltete in Salzburg das Erbtruchsessenamt. DerLetzte des Geschlechts war Eustachius v. d. Albm, Marschalk zuSalzburg. Den grossen Nachlass erbten die Törring und Chamer.

Wigul Hundt u. Siebmacher, II. 63. Handschr. Notiz, d. Hrn. Frh. v. Leoprechting.

Albrecht v. Alhrechtshiirg (Schild geviert mit Mittelschilde. Imgekrönten, blauen Mittelscbilde in Blau eine aufsteigende, gebogene,goldene Spitze, welches rechts, wie links, von einem goldenen Klee-blatte beseitet wird. 1 in Blau eine goldene Sonne; 2 in Goldein zum Flug geschickter, gekrönter, schwarzer Adler; 3 in Goldeine goldene Krone, welche mit vier blaugoldenen, von einem imrechten obern Winkel erscheinenden Windengel gleichsam nieder-geblasenen Straussenfedern besteckt ist und 4 in Blau ein aufeinem schräglinks jäh aufsteigenden Berge liegendes, roth gedecktesBergschloss). Nach diesem Wappen (die S. 42 erwähnte Familieder Reichsritter v. Albrecht führte, ausser dem a. a. 0. beschrie-benen Mittelschilde, einen gevierten Rückenschild, wie folgt: 1 und4 in -Blau ein goldener Greif, welcher in der rechten Klaue einenHammer, in der linken aber eine Kirche mit rotliem Dach undroth gedecktem Tliurme eniporhält; 2 in Roth ein silberner mitden Buchstaben L. I. [Leopold I.] in Gold belegter Querbalkenund 4 in Blau ein gestürzter silberner Anker) lassen sich leicht,sollte man von den Prädicaten: Edle v. und v. Albrechtsburg ab-sehen und sich nur an den Stammnamen: Albrecht halten, beideRitterstandsfamilien Albrecht von einander unterscheiden.

Alcäntara, S. 44. Das a. a. 0. erwähnte Grafendiplom ist demgenannten Herrn Diplomsempfänger in huldreicher Erwägung dervon demselben bei dem Abschlüsse der Verbindung des Königs DonPedro V. mit der Königin Estephania, bei deren Vermählung, Ueber-gabe, Reise und Ankunft in Lissabon in seiner Eigenschaft alsk. preuss. Ministre-Commissaire geleisteten Dienste, unter Ernennungzum Granden (d. h. nach heutiger politischer Bedeutung zum Pair)des Königreichs Portugal und mit Verleihung des Titels: Grafv. Alcäntara ausgestellt worden. Der Titel: Graf v. Alcäntara istdem Stadttheile Lissabons entnommen, in welchem der König wohnt,d. h. in welchem das Schloss (ehemalige Kloster) Necessidadesliegt. In dem neuen, für die Geschichte der Grafschaft Glatz undSchlesiens mehrfach so wichtigen Prachtwerke:Geschichtliche Nach-richten vom Geschlechte Stillfried v. Rattonitz, herausgegeben vonRudolph Stillfried. AlsManuscript gedruckt. Berlin, 1858. fol." findetsich auf der unter Lit. G. gegebenen Stammtafel des Geschlechtsfolgende Angabe: Rudolph Maria Bernhard, geb. 1804. 1858 Grandv. Portugal und Graf v. Alcäntara.

Aiupach, S. 72. Reichsadel. Diplom vom 2. Jan. 1698 fürGeorg Ampach. Die Familie starb in Deutschland nicht mit Chri-stian Leberecht v. A., sondern erst 1847 mit dem Neffen desselben,Hans Friedrich Reinhard v. A., k. sächs. Hauptmanne, aus. InCurland, wo 1801 der Adel des Geschlechts von der Ritterschaftanerkannt wurde, soll dasselbe noch fortblühen.