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1 (1859) (Aa - Boyve)
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gest. 1854, mit Carl Ludwig Freih. v. Lersner, grosslierzogl. liess.Kammerherrn und Obersten, vermählt war, ein Sohn aber, Carl Wil-helm du Bos du Thil, grosslierzogl. liess. Kammerherr und Geh. Rath,viele Jahre als grosslierzogl. liess. Staatsminister fungirt hat. Der-selbe war dreimal, ohne Nachkommen zu haben, vermählt.

Handschr. Notiz. N. geueal. Handb., 1777, S. 195 u. 1778, S. 254. v. Hellbach, 1.S. 170 u. 171. Kneschke, IV. S. 50 u. 51. 9

ßoscaiup-Lasnpolski. Polnischer Adelsstand. Diplom von 1778für Carl B. Derselbe stammte aus einer aus Frankreich nach Hol-land gekommenen Familie, hatte das Indigenat im Ivgr. Polen erlangtund wünschte 1781 als k. poln. Kamnierherr sich in l'reussen nieder-zulassen und das Gut Bialutten im Kr. Neidenburg zu kaufen, wasihm aber durch königl. Cabinetsordrc vom 30. Juli 1786 verweigertwurde. Sein Sohn Carl Friedrich v. B.-L. war später k. preuss.Oberbergrath und Director des Bergamts zu Tarnowitz. Die Familieerwarb (1850) im Grossherzogthum Posen Ryhitwy im Kr. Schroda.

N. Pr. A.-L. V. S. 63. Frh. v. Ledebur, I. S. 91 u. III. S. 212.

Bosch. Reichsadelsstand. Diplom von 1723 für Franz JosephBosch, Taxbeamten der k. k. Hofcanzlei und für die Brüder desselben,Johann Ignaz B., Concipisteu bei der k. k. österr. Hofcanzlei undFerdinand Conrad B., Feldkriegscommissair zu Kaschau.

Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 249. Tyroff, II. 55.

ßoschetty, Ritter. Erbländ.-österr. Ritterstand. Diplom von 1769für die Gebrüder Peter und Johann Boschetty, so wie für die Schwesterderselben, Antonia, verw. Antonelli.

Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 125.

lioschi, Grafen. Grafenstand des Herzogthums Parma. Diplomvom 25. Nov. 1710 für die Familie Boschi. August Valerius JohannMaria Caspar Graf Boschi, geb. 1760, k. bayer. Kämmerer und Oberst-lieutenant, wurde 17. Mai 1816 in die Grafenclasse der Adelsmatrikeldes Kgr. Bayern eingetragen.

v. Lang , Suppl. S. 17. W.-B. d. Kgr. Bayern, I. 20 u. v. WÖlckern, II. S. 55.

Rose, auch Grafen (Stammwappen: in Roth ein von Silber undSchwarz der Länge nach getheilter Schild). Reichsgrafenstand.Diplom vom 30. Mai 1715 für Carl Gottfried Bose, kursächs. w. Geh.Rath und bevollm. Gesandten auf dem Reichstage zu Regensburg beiGelegenheit der vom K. Carl VI. für Kursachsen erhaltenen Beleh-nung. So viel bekannt ist, hat sich derselbe des gräflichen Titels nichtbedient, sondern denselben hat erst, nach neuer Bestätigung, seinSohn, Johann Friedrich Carl v. B., kursächs. Kammerherr und Ilof-und Justitienrath zu führen angefangen. Dass schon der Vater desCarl Gottfried, Carl v. B., kursächs. Oberst und Herr von 28 Ritter-gütern, wie angegeben wird, 1650 den Reichsgrafenstand erhaltenhabe, bedarf noch näherer Nachweise über das Diplom. Die Fa-milie Bose ist eine der ältesten und angesehensten deutschen Adels-familien, welche sich namentlich im Meissenschen, im Voigtlande undin Franken ausbreitete, und welche ursprünglich aus Bayern stammensoll. Ein aus Bayern gebürtiger Bose war, so erzählt die Sage, Caplan