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mit Breitenfelde, beide im Kr. Seliluckau, begütertes Adelsgeschlecbt,welches im 18. Jahrb. wie in Westpreussen, so auch in Hinterpom-mern mehrere Güter erwarb. Micrael unterscheidet diese Familiedurch den Zusatz: die Freyen, von der im vorigen Artikel bespro-chenen Familie dieses Namens und rechnet zu ihr den Claus vom Borne,welcher um 1460 des Herzogs Erich i. in Pommern Hauptmann zuRügenwalde war, doch sind beide Familien in Bezug auf Besitz undSprossen früher so untereinander geworfen worden, dass wohl nochnicht genau bestimmt werden kann, welcher von Beiden die von Mi-craelius, Gauhe u. A. genannten v. d. Borne angehört haben. — Indie hier in Rede stehende Familie kamen in Westpreussen neue Be-lehnungen mit Tuszyny im Kr. Schwetz 1820 und mit Pagelkau imKr. Schlockau 1850, so wie im Grossherzogthum Posen mit Siennoim Kr. Bromberg 1850.
Micrael, S. 469. — Gauhe, I. S. 207 u 20S. — N. Pr. A.-L. I. S. 205. — Frh. v. Lede-bur, I. S. 89. u. III. S. 211. — Siebmacher., III. 165. Nr. 2. — Pomm. Ständekarte. — v. Me-ding , II. S. 70.
Itorncfelil. Meklenburgisches .Adelsgeschlecht aus dem HausePrietzen (wohl Prützen im Amte Bützow). Boeckel Paul v. Borne-feld und Prietzen kam um 1695 an den fürstlich oelsnischen Hof,wurde erst Kammerjunker, dann Hofmarschall, Oberhofmeister, Kam-merdirector, Regierungs- und Consistorialrath, und starb 23. .Tan.1708. Derselbe war von 1704—1707 der Begleiter und Führer derPrinzen Carl Friedrich und Christian Ulrich zu Oels auf der Univer-sität Frankfurt a. d. 0. und auf der Ritteracademie zu Berlin gewesenund hinterliess dem kurz vor seinem Tode zur Regierung gelangtenHerzoge Carl Friedrich seine sehr werthvolle Bibliothek.
Sinapius, II. S". 539. — Frh. v, Ledebur, I. S. 89.
Ilomeiitiii, Horn (in, ISorentiii (in Schwarz drei silberne Garten-lilien). Altes, pommersches Adelsgeschlecht, dessen Sprossen nachMicrael „der v. d. Osten Afterlehnsleute zu Heidebreke und PipenborgErbgesessene", waren. Justin war schon 1394, Pipenborch 1470 undHeidebreck 1497 in der Hand der Familie, welche vor 1724 auchBoruinbesass. In Ostpreussen war dieselbe in der zweiten Hälfte des 17. undder ersten des 18. Jahrb. begütert. Ein v. II. war 1715 k. preuss. Oberstund Commandant zu Memel und Michael, Vaters Bruder desselben,Herr auf Pipenborch, kommt als Bürgermeister zu Treptow vor. EinSohn des Letzteren, Ernst Joachim, starb 1660 als kurbrandenb.Kammerjunker und pommerscher Regierungsrath und ein v. B. a. d.Hause Pipenborch lebte 1729 als fürstl. liechtensteinscher Jäger-meister zu Rotenhaus in Böhmen. — Ob mit diesem Geschlechte JosephBorntin, welcher 1728 den böhmischen Freiherrnstand, s. unten denbetreffenden Artikel, erhielt, im Zusammenhange stand, ist nichtbekannt.
Micrael, S. 468. — Gauhe, I. S. 203 u. 209. — Frh. v. Ledebur, I. S. 89 u. III. S. 211.— Pommersche Ständekarte. — v. Meding, III. S. 70.
Itoruliciiii. Cölnisches Adelsgeschlecht, welches die Burg, Herr-lichkeit und Vogtei Bornheim unweit Cöln mit Blutbann daselbst, sowie auch Brenich, besass, sich in der Regel: Voegte v. Bornheim