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und Heinrich (II.), Herrn zu Skortleben und Teuditz, fort, kommtim vierten Gliede zu Hermann v. B., gegen Ende des 16. Jahrb.Rath und Hofmarschall des Herzogs Friedrich Wilhelm, der KurSachsen Administrator und schliesst mit Hans Hermann v. B., wel-cher als Director des Jüterbockschen Kreises des FürstenthumsSachsen-Querfurt, 1698, mit Hinterlassung zweier Söhne, HansGünther und Hans Hermann, über welche Letztere aber keine wei-tere Nachrichten zu erhalten waren, starb. In der ersten Hälftedes 16. Jahrb. war die Familie übrigens auch nach Preussen ge-kommen und Hans v. B. kommt 1527 als Burggraf in Preussenvor. Derselbe, anerkannt rechtlich, aber sehr streng, wurde scherz-weise oft statt Biesenroth, der Böse-Rath genannt. Von der sächs.Linie ist, über die Nachrichten, welche Val. König gegeben, hin-aus, nichts aufzufinden —• dafür, dass wohl die pr'euss. Linie längerfortgeblüht habe, sprechen in Sammlungen Lackabdrücke von Pet-schaften, welche später gestochen sind, als die Familie noch inSachsen vorgekommen ist.
Knaut h, S. 484. — Henneberg er, Pr. Chronik, S. 176. — Seifert, Goneal. adel. Elternu. Kinder. S. 27. — Val. König, I. S. 57—64. — Gauhe , I. S. 147 u. 148. — v. Hellbach,Archiv für Gleichen, I. Nr. 108. — N. Pr. A.-L. 1. S. 238. — Frh. v. Ledebur, I. S. 64 u.III. S. 201. — Vi Meding , III. S. 54. — Supplement zu Siebmachers W.-B. V. 21 u.XII. 7.
Itiessin, Messing, Freiherren. Böhmisches Freiherrengeschlecht,welches die eine Linie des ursprünglich aus'Savoyen stammenden,im 14. Jahrb. nach Deutschland gekommenen Adelsgeschlechts,welches sich später Bissing, Bissingen geschrieben hat, ausmacht.Beckmann und nach ihm Val. König haben sehr richtig das Ge-sammtgeschlecht in drei Linien, die sächsisch-anhaltische, dieschwäbische und die böhmische getheilt, doch meint Gauhe, dassdas Geschlecht der Freih. v. B. von dem anhaltschen Geschlechtesowohl dem Namen, als dem Wappen nach verschieden sei undv. Hellbach ist sehr bereitwillig auf Gauhes Irrthum eingegangen.Wie verschieden zu verschiedenen Zeiten Familiennamen geschrie-ben wurden, ist ja allbekannt, lind was das Wappen anlangt, sowürde Gauhe, wenn er das Wappen der Grafen v. Bissingen-Nip-penburg, welches, 1747 zusammengestellt, derselbe nicht kennenkonnte, hätte sehen können, in welchem im 1. Felde die mit demRücken gegen einander gestellten, silbernen Sensenklingen zu sehensind, von Verschiedenheit der Wappen nicht mehr gesprochenhaben: v. Hellbach aber hätte wohl dieses Wappen kennen sollen,da zur Herausgabe eines Adelslexikons Bekanntschaft mit der Heral-dik, wenn dieselbe auch unnöthiger Weise nicht zur Schau getra-gen wird, unerlässlich nothwendig ist. — Gauhe handelt nach Baibindie von ihm Biessin genannte freiherrliche Familie, in welche derFreiherrnstand in der Person des Hans Friedrich v. B., kaiserl.Obersten und des k. Reichshofgerichts zu Rottweil Vicerichter, 1644kam, ab, und sagt: „derselbe residirte zu Schramberg, vier Meilenvon Rottweil und zeugte, vermählt mit einer Nippenburg, vier Töch-ter und so viel Söhne." Da hat man ja die nächsten Stammeltern