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1 (1859) (Aa - Boyve)
Entstehung
Seite
415
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dort' etc., erloschen und der Schwiegersohn desselben, Emanuelv. Woykowslü, k. preuss. Landrath a. D. hat, 6. Febr. 1837, diekönigl. Erlaubniss erhalten, sich Woykowski v. Bidau, oder Biedaunennen und seinem angestammten Wappen das v. Bidausche Wap-pen hinzufügen zu dürfen.

Sinapim , I. S. 262 u. II. S. 524 u. 525. — N. Pr. A. L. I. S. 193. — Frh. v. Ledebur,I. S.. 93 u. Iir. S. 200. — Siebmacher, I. 62. — c. Medina, II. S. 51 u. 52. — Schlos. W.-B.Nr. 512.

Biilciibach v. Trcuenfels. Reichsadel. Diplom für Georg Wil-helm Bidenbach, herz, württemb. Regimentsrath und Obervoigt,mit dem Prädicate: v. Treuenfels. Derselbe, gest. 1677, war zuTübingen geboren, wo sein Yater, der nachherige ReichshofrathBidenbach, Professor war. Die Familie blüht schon lange nichtmehr in Württemberg und ist wohl bald wieder erloschen.

Handschr. Notiz.

Biebelnheim. Altes, rheinländisches Adelsgeschlecht, welchesden Namen von dem Flecken Biebelnheim auf dem Altzer-Gow(Pfalz) führte. Die Stammreihe desselben beginnt Humbracht mitArnold v. B., Ritter, um das Jahr 1268 und der Stamm blühtebis in die zweite Hälfte des 16. Jahrb. Henrich Christof!' v. B.,der Letzte des Mannsstammes, lebte noch 1566 und mit der Schwe-ster seines Vaters, Eyda, welche mit Christoph Capler v. Oed,genannt Bautz, vermählt war, ging auch der Name des Geschlechtsaus, welches v. Hattstein, wohl Siebmacher folgend, zum Schwä-bischen Adel zählte.

Ilumbracht , Tab. 264. — Gauhe, I. S. 145. — v. Hattstein , Specialregister , S. 16. —Siebmacher , II. 87. — v. Meding , II. S. 52.

Bieber (Schild schrägrechts getheilt: rechts silbern, ohne Bildund links in Blau ein schräg nach rechts laufender Biber). Adels-stand des Ivgr. Bayern. Diplom vom 20. Febr. 1824 für SigmundBieber, k. bayer. Generalmajor.

W.-B. d. Kgr. Bayern, X. 16. — v. Hefner, II. 76 u. S. 70. — Kneschke, 1. S. 39.

Bieberstein, Biberstein, s. Marschall v. Bieberstein.

Bieberstein (Schild der Länge nach getheilt: rechts in Goldein schwarzes Büffels- und links in Schwarz ein goldenes Hirsch-horn, oder wohl auch umgekehrt). Unter dem Namen Biebersteinund mit dem angegebenen Wappen des Stammes Rogalla kommenmehrere polnische Adclsgeschlechter mit meist den Besitzungenentnommenen Beinamen vor, welche unter sich im Zusammenhangestehen, und mehrfach zu Besitzungen in den preussischen Staatengekommen sind. Freih. v. Ledebur, auf welchen hier verwiesenwerden muss, hat dieselben möglichst zusammengestellt und giebtfolgende Familien an: v. Bieberstein-Boischowsky im Kr. Pless;v. B.-Lichowsky in Oberschlesien; v. B.-Pilchowsky in Westpreussen;v. B.-Starowiesky; v. B.-Rogalla, besonders in Ostpreussen; v. B.-Sawadzky, namentlich im Regierungsbezirke Broniberg; v. B.-Blonskiim Ortelsburgischen und v. B.-Orsechowski, Freiherren, im Kr.Graudenz.

Frh. V. Ledebur, I. S. 63. u. III. S. 200. — Schles. W.-B. Nr. 360.