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1 (1859) (Aa - Boyve)
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Bicchowski. Polnisches, zu dem Stamme Ogonczyk zählendesAdelsgeschlecht, welches im vorigen Jahrh. (1740) in Westpreussenmit Choiten im Kr. Stuhm begütert war.

Frh. v. Ledebur , III. S. 200.

Bicczynski. Polnisches, zu dem Stamme Lodzia gehörendesAdelsgeschlecht, aus welchem Adalbert v. B. 1658 vom KönigeJohann Casimir in Polen als Gesandter zum Tartaren-Chan geschicktwurde. Thaddaeus v. B. war 1854 Herr auf Grablewo etc. im Kr.Kosten, Grossherzgth. Posen.

Frh. v. Ledebur, I. S. 63, verglichen mit III. S. 200.

Ilicdal, Bidal, Freiherren. Schwedischer Freiherrenstand. Diplomvon der Königin Christina v. Schweden für Peter B., k. schwed.lloffactor. Derselbe wurde bei Erhebung in den Freiherrnstandmit der Herrschaft Wildenbruch im jetzigen Kr. Grebenhagen derProvinz Pommern beschenkt, rnusste diese Herrschaft 1676 demFeldmarschalle Freili. v. Dörfling überlassen, erhielt sie aber nachdem drei Jahre später geschlossenen Frieden zu St. Germain alsk. franz. Resident bei der freien Stadt Hamburg wieder zurück.

N. Pr. A.-L. I. S. 236. - Frh. r. Ledebur, I. S. 63 u. III. S. 199 u. 200.

Biedenfeld, Biedenfeldt, Bidciileldt, auch Freiherren. Altes, hes-sisches Adelsgeschlecht, welches zur Ritterschaft am Fulda-Stromegehörte und im vorigen Jahrh. sich auch in Württemberg aus-breitete. Nach dem N. geneal. Handb. war Hans Christoph v. B.herz, württemb. Major, mit Christiana v. Leutrum vermählt. Ausdieser Ehe stammten die Gebrüder Gustav Ferdinand, FriedrichChristoph, Johann Carl und Ernst Wilhelm v. B. — Gustav Fer-dinand v. B. war 1778 Herr zu Berneburg und Stadt Gossbach,Burgmann zu Sontra etc., herz, württemb. Generallieutenant unddes schwäbischen Kreises Generalmajor. Derselbe war in ersterEhe mit Dorothea Ernestine v. Gaisberg und in zweiter mit Frie-derike Johanna Margaretha v. Kaltenthal vermählt. Aus der erstenEhe lebten im genannten Jahre Gustav Friedrich v. B., geb. 1748,h. württemb. Hauptmann, verm. mit Johanna Heinerica v. Beulwitzund Ernst Heinrich v. B., geb. 1751, k. sardin. Premierlieutenant.Aus der zweiten Ehe war ein Sohn entsprossen. In neuerer Zeitlebte in Baden Ferdinand Freili. v. Biedenfeld, geb. 1788, welchersich als belletristischer, so wie als historischer Schriftsteller durchsein Werk über Orden etc. bekannt gemacht hat.

Seifert, Geneal. adol. Eltern u. Kinder, Tab. 24 u. 25. — N. geneal. Handb. 177S. 2. Bd.S. 252. — Rommel, Hess. Geschichte, II. Anhang, S. 13 n. 163. — N. Pr. A.-L. I. S. 236. —Cast, Adelsb. v. Baden. 3. Abtli. — Siebmacher, I. 139. — v. Meding, II. S. 53.

Biedermann, Freiherren (Schild gespalten: rechts in Schwarzeine silberne und links in Silber eine schwarze Rose). Reiclis-freiherrnstand. Diplom vom 23. Jun. 1802 für den kursächs. Geh.Rath und Director des III. Departements des Geh. Finanzcolle-giums Traugott Andreas Biedermann. Derselbe gehörte zu einemGeschlechte, welches aus Franken nach Preussen, wo es in West-preussen Gudnicken im Kr. Rastenburg erwarb und nach Sachsen