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Erlaubniss Namen und Wappen der Freih. v. Bibran und Modlaumit seinem angestammten Namen und Wappen, docli starb der-selbe schon 1833 ohne männliche Nachkommen und nur mitHinterlassung einer an Louis Freiherrn v. Senden vermähltenTochter, worauf Egon Heinrich Gustav v. Schönberg, Herr aufGiessmannsdorf, k. sächs. Kammerh., als Gemahl einer der Erb-töchter, mit k. preuss. Genehmigung vom 19. Mai 1836 und k.sächs. von demselben Jahre zu seinem Namen und Wappen denund das der Freih. v. B.-M. fügte.
Sinapius, I. S. 169 u. fg. u. II. 3. 308. — Gauhe, T. S. 143 u. 144. — N. geneal. Handb.1778. S. 250 u. 251 (giebt genaue Nachrichten über die Stammreihe des Letzten des Ge-schlechts). — N. Pr. A.-L. I. S. 234 u. 235. — Frh. v. Ledebur , L S. 62 u. III. 199. — Sieb-macher, I. 66. — Albinus, Histor. d. Graf. u. Herren v. VVerthern, S. 62. — v. Meding , I.S. 51—53 u. IG. S. 823 u. 824.
llilmw. Altes, meklcnburgisches Adelsgeschlecht, welches im17. Jahrh. nach Dänemark kam und noch in Dänemark, wo eszu hohen-Ehrenstellen gelangte, blüht. Das Geschlecht ist, wieMehrere annehmen und wofür auch zum Theil das Wappen spricht,eines Stammes mit dem meklenburgischen Hause Hahn. Die Ent-stehung des anscheinend lateinischen Namens leitet, nach v. Pritz-buer, v. Belir daher, dass der Stammvater, ein v. Hahn, weil ergern trinken mochte, den Namen Bibow erhalten und dieser Nameseinen Nachkommen so gefallen habe, dass sie denselben beibe-halten und zum Andenken an ihren Stammvater ein grünes Kissen,auf welchem er gewöhnlich gesessen, dem Hahne im Wappen unter-gelegt hatten, was aber wenigstens schon vor 1390 geschehen seinmüsste, denn in diesem Jahre siegelte Eggerd v. Bibave mit demHahne auf einem Kissen. Wahrscheinlicher ist, dass der Namevom Sitze Bibow im Amte Liibz, Meklenb.-Schwerin, welches derFamilie schon 1242 zustand, hergekommen sei. So viel bekannt,ist in Meklenburg der Stamm in der zweiten Hälfte des 18. Jahrb.ausgegangen: Blengow im Amte Neu-Buckow war noch 1774 inder Hand der Familie. Mehrere Sprossen derselben dienten inder k. preuss. Armee und zu diesen gehörte Friedrich v. Bibow,k. preuss. Major a. 1)., welcher 1848 starb.
(rauhe, I. S. 139 u. 140 nach v. Prit/.buer, Index Nobil. Megapol. — v. Sehr, S. 1603. —N. Pr. A.-L. V. S. 39. — Lisch, Gesch. d. Geschl. v. Hahn, I. S. 47. — Frh. v. Ledebur, IiS. 62 u. III. S. 199. — v. Westphalen, Monum. inedita, IV. 19. Nr. 65. — v. Meding, I. S. 50.
llibritscli. Schlesisches Adelsgeschlecht, aus welchem Wolff-gang v. Bibritsch (Biberitsch) im 16. Jahrh. lebte. 1610 war das-selbe noch in den jetzigen Kreisen Breslau, Neisse und Grottkaubegütert. Freih. v. Ledebur vermuthet, dass das Geschlecht das-selbe sei, welches unter dem Namen v. Biberitsch vom 14. bis ins16. Jahrh. im Patriciat von Freiberg vorkommt und wohl mit demheutigen Bohnitzsch bei Freiberg im nahen Zusammenhange steht.Polenz bei Meissen war schon 1364 in der Hand dieser Familie.
Sinapius , I. S. 262. — Frh. v. Ledebur, I. S. 63 u. III. S. 199. — Siebmacher , I. 62. —v. Meding, III. S. 50.
Iticliowcii. Altes, erloschenes, pommersches Adelsgeschlecht,welches Micrael dem Stettinischen Adel zuzählte.
Micrael, S. 466. — Siebmachcr, III. 161. — v. Meding, III. S. 52 ü. 53.