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1 (1859) (Aa - Boyve)
Entstehung
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Hans Christoph, Eugen Georg August und Ludwig Friedrich, Söhnedes Georg Heinrich die ältere und die jüngere Linie zu Irniels-liausen. Das im Meiningischen und in Franken, seit 1830 auchin Schlesien begüterte Haus blüht in den genannten beiden Stäm-men und in den angeführten Linien derselben in zahlreicherNachkommenschaft fort, welche der neueste Jahrgang des geneal.Taschenb. d. freih. Häuser sehr genau angiebt. Von früherenSprossen der Familie haben Gauhe und Biedermann die Meistengenannt.

Seifert, Geneal. adel. Eltern, S. 24 u. 25. — v. Gleichenstein, Geschl.-Reg. d. v. B.(Nr. 7). — Gauhe, I. S. 141 u. 142. — Estor, Ahnenprobe, Tab. V. — Biedermann , Geschl.-Reg. d. Orts Steigerwald, Tab. S—27. — N. geneal. Handb., 1777. S. 31—39, 1778. I. S. 31—37 u. Nachtrag, I. S. 31—37. — Salver, S. 251, 275, 335, 337 u. a. v. a. O. — Schindler, Jour-nal von u. für Franken, Eft. 21. — v. Lang , S. 102 u. Suppl. S. 32 u. 33. — Frh. v. Lede-bur , I. S. 62 u. III. 199. — Geneal. Taschenb. d. freih. Hfiuser, 1859. S. 56—64, so wie 1849,S. 38—44 n. 1857. S. 42—51. — Siebmacher , I. 100. — Schannat, S. 42. — Schneider , Histo-rie des grafl. Hauses Erbach, S. 11. — Fuldaiseher Stifftscalender. — v. Meding , I. S. 50 u.51. — Suppl. zu Siebm. W.-B. IT. 17. — Tyrojf , I. 99 u. Siebenkees, I. 1. S. 256-264. —W.-B. d. Kgr. Bayern, II. 66 u. X. 57. — W.-B. d. Sachs. Staaten, I. 72. — Schlesiseh. W.-B.Nr. 148.

Itihran, Itibran und lludlau, Freiherren (Stammwappen: Schildvon Blau uhd Kotli der Länge nach getheilt, mit einem silbernen,schräglinks liegenden, den goldenen Griff in die Höhe kehrendenSchwerte). Beichsfreiherrnstand. Diplom vom 13. Jul. 1624 fürHeinrich v. Bibran und Modlau, k. Rath und Landeshauptmannder Fürstenthümer Schweidnitz und Jauer. — Altes, schlesischesAdelsgeschlecht, welches, nach Angabe des aus demselben abstam-menden Abraham v. Bibran-Kittlitztreben und Woitsdorf, welchen,11m, 1625 der Fürstentli. Schweidnitz und Jauer Oberlandgerichts-beisitzer, Sinapius Flos literatae Nobilitatis nennt, mit dem frän-kischen Geschlechte v. Bibra eines Stammes sein soll, wenn esauch nicht dasselbe Wappen führt. In einem von demselben hinter-lassenen Manuscripte: „Origines Familiae Bibraniorum in Franciaorientali, Silesia et Lusatia", wird angenommen, dass mit Adelheid,Tochter des K. Heinrich IV. (1056—1106) und Gemahlin desUladislaus, ersten Herzogs in Schlesien, Sigmund v. Bibra ausFranken nach Schlesien gekommen sei und den Stamm fortgesetzthabe. Die schlesische Familie schied sich in die Linien zu Modlauim Kreise Bunzlau, Profen im Kr. Jauer und Kittlitz-Treben-Woits-dorf im Kr. Bunzlau und Goldberg-Hainau. Modlau und Profenwaren schon 1480 in der Hand der Familie. Von diesen Linienhat die Linie zu Modlau, zu welcher Freih. Sigismund Heinrich,gest. 1693, einer der reichsten und grössten Grundbesitzer inSchlesien, vermählt mit der für ihr Zeitalter sehr kenntnissreichenCatharina Freiin v. Czettritz-Neuhaus, gehörte, am längsten ge-blüht. Diese Linie erlosch im Mannsstamme, 16. Nov. 1828, mitDavid Heinrich Freih. v. B.-M., Landschaftsdirector im Fürsten-thume Schweidnitz-Jauer, Herrn auf Modlau, Altenlohm, Primken-au etc. Derselbe hinterliess nur drei Töchter, welche sich an dieHerren v. Kölichen, v. Block und v. Schönberg vermählten. NachErlöschen des Mannsstamms verband der Gemahl der ältestenErbtochter, der k. preuss. Kammerherr v. Kölichen, mit k. preuss.