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Bcycnflcth, ßcycnrlid. Ein im 16. Jahrh. erloschenes meklen-burgisches Adelsgesclilecht, welches sich auch in Holstein aus-gebreitet hatte.
v. Meding , I. S. 49 u. 50.
Beywcgh. Reichsadelsstand. Diplom von 1705 oder 1711(dasselbe wurde bei einer Kaiserkrönung ausgestellt) für ArnoldJohann Beywegh, Bürgermeister zu Cöln. Derselbe, gest. 1716,stammte aus einem alten Cöln. Patriciergeschlechte, dessen adeligeLinie nicht fortgesetzt wurde.
Fahne, I. S. 29.
Beyer, Freiherren (Schild geviert mit goldenem Mittelschilde,in welchem ein schwarzer Reichsadler aufwächst. 1 in Silber eiurechts gekehrter, goldener Löwe, welcher in der erhobenen rechtenPranke drei purpurrothe Rosen mit grünen Stielen und Blätternhält; -2 in Blau eine gekrönte Schlange von natürlicher Farbe inschrägrechter Richtung; 3 in Blau drei [2 und 1] goldene Kro-nen und 4 in Silber zwei goldene Sparren, oben rechts und links voneiner weissen und in der Mitte von,einer rothen Rose begleitet).Ein in Oberschlesien reich begütert gewesenes Freiherrngeschlecht,als dessen näherer Stammvater ein aus der Mark Brandenburg stam-mender kaiserl. Oberst v. B. genannt wird, welcher sich im dreissig-jährigen Kriege in Schlesien ankaufte. Der Sohn desselben, PaulReinhard Freiherr v. Beyer, Herr auf Möschen, Deutsch- undPolnisch-Müllmen, Legelsdorf etc. war k. Oberster-Landrichter. Der-selbe starb 9. Oct. 1715 und mit ihm ging der Stamm wieder aus.
Sinapius, II. S. 300 u. fg. — Gauhe, I. S. 139. — N. Pr. A.-L. I. S. 230. — Fr/i. v. Le-debur, I. S. 61.
Beyer, Ritter. Erbläud.-österr. Ritterstand. Diplom von 1716für Johann Carl Beyer.
Megerle v. Mühlfeld , Ergänz.-Bd. S. 123.
Beyer, Beier (im, durch einen goldenen Querbalken getheiltenSchilde oben in Blau zwei neben einander stehende, goldene Sterneund unten in Roth zwei geharnischte Arme mit gekreuzten Schwer-tern). Preussischer Adelsstand. Diplom vom 22. Jul. 1747 fürJohann Albrecht Beyer. Derselbe, ein Sohn des in der Schlachthei Malplaquet gebliebenen k. preuss. Rittmeisters B. im Schlippen-bachschen Cuirassierregimente, fiel als Major und Commandern - einesGrenadierbataillons, 2. Nov. 1760, in der Schlacht bei Torgau. —Dass, oder wie derselbe den Stamm fortgesetzt habe, ist nicht auf-zufinden.
N. Pr. A.-L. I. S. 42 u. S. 230. — Fr Ii. v. Ledebur, I. S. 60 u. 61. — W.-B. d. Pr.Mon. II. 82.
Beyer (Schild der Länge nach getheilt; rechts in Silber aufgrünem Boden drei goldene Kornähren.und links in Blau ein schräg-linker mit drei goldenen Sternen belegter rother Balken). Preus-sischer Adelsstand. Diplom vom 2. Oct. 1786 für mehrere Brüderund Vettern Beyer. Der Stamm hat in mehreren Gliedern fort-geblüht und zu demselben gehören wohl der k. preuss. Geh. Ka-