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binetsrath Wilhelm Heinrich v. Beyer, welcher 1803 Schönefeldund Sydow im Kr. Ober-Barnim besass, so wie der k. preuss. Geb.Oberfinanzrath Georg Eberhard v. B., Herr auf Friedeburg imMansfelder Gebirgskreise; auch erwarb die Familie im TeltowerKreise Grossbeeren und Marienfelde.
N. Fr. A.-L I. S. 230 u. III. S. 2. — Frh. v. Ledebur, I. S. 61 u. III. S. 198. — W-B.il. Fr. Mun. II. 82.
Beyer v. Buechholz. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von1716 für Franz Anton, Inneren Rath zu Freiburg.
Magerte Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 244.
Beyer v. Boppart, auch Freiherreil (Stammwappen: in Silber eingekrönter, schwarzer Löwe). Altes, rheinländisches Adelsgeschlecht,welches zu Boppart das schon 1249 zerstörte Königshaus besass.Die Stammreihe beginnt Humbracht mit einem B. v. B. um 1000. Vonden Nachkommen wurde Dietrich 1349 Bischof zu Worms und derBruder desselben, Heinrich, pflanzte den Stamm fort, welchen Freih.Jürge, f. lothring.. General, 1598 schloss.
Humbracht, Tab. 102. — Gaulie, I. S. 139. — Siebmacher, I. 125. — v. Meding, II. S. 47 u. 48.
Beyer r. Rarger (Schild geviert: 1 in Blau ein, eine goldeneKugel haltender, goldener Löwe; 2 in Roth drei silberne Rosen;3 in Roth ein silberner Sparren, begleitet von drei goldenen Ster-nen und 4 in Schwarz auf silbernem Htigel ein silberner Kranich).Breussischer Adelsstand. Diplom aus neuerer Zeit für Oscar Wil-helm Alphons Mortimer Beyer, Hauptmann im k. preuss. 7. In-fanterieregimente, mit dem Prädicate v. Karger.
Frli. v. Ledebur, III. S. 198.
Beyer v. Sterrnberg (in Gold ein achteckiger, schwarzer Stern).Altes, rheinländisches Adelsgeschlecht, welches den Namen vondem nahe an der Burg Lewenstein (gewöhnlich Liebensteiii undjetzt den Freiherren v. Preuschen zustehend), unweit des KlostersBornhofen, am Rheine gelegenen, uralten Schlosse Starrenbergführte und welches von den Beyer v. Boppart und den Boppart,genannt Starrenberg, zu unterscheiden ist. Die B. v. St. warenin Lorch und Geissenheim am Rheine im herz, nassau. AmteRüdesheim begütert und Burgmänner auf Starrenberg im herz,nassau. Amte Braubach. Heinrich B. v. St., Domherr zu Mainz,starb 1394, und Johann kommt 1402, Ludwig, Edelknecht, 1408 vor.
Bodmann, Rheingauische Alterthümer, 1819. I. S. 299. — Vogel, Beschreib, d. Hrzgth.Nassau, 1843, S. 654.
Beyerhueber v. Hucb. Erloschenes, schlesisches Adelsgeschlecht,welches namentlich im Breslauischen vorgekommen ist.
Sinapius, II. S. 523. — Siebmacher, IV. 32.
Beyern, s. Trautenburg, v. der, genannt Beyern.
Beyersdorff. Erloschenes, in Ostpreussen im Angerburgischenbegütert gewesenes Adelsgeschlecht, welches aus Sachsen stammensoll, wo im 14. Jahrh. die Familie mit Beiersdorf, Frankenthal etc.im Kr. Liebenwerda, Prov. Sachsen, angesessen war.
N. Pr. Prov.-Blätter, 2. Folge, VI. 1. S. 50. — Frh. v. Ledebur, III. S. 198 u. 199.