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Beiichcll, Bcuchcl, Ritter, s. Beichelt, Ritter, S. 279.
Unterhaus. Reichsadelsstand. Diplom vom 20. Jan. 1750 fürdie Gebrüder Carl Johann Heinrich Zacharias und Friedrich Reuer-haus. Letzterer hatte sich aus Preussen in die hannoverschenLande gewendet, war kurbraunschw. lüneburg. Oberappellationsrathund Herr auf Riddagshausen, und der Adel der Familie wurde,4. Aug. 1756, in Hannover amtlich bekannt gemacht. Der Stammist später wieder ausgegangen.
Handschr. Notiz. — Fr Ii. v. d. Knesebeck, S. 83. — Frh. v. Ledebur, I. S. 58 u. 59. —Suppl. zu Siebm. YV.-B. IX. 9.
Beughem. Ein ursprünglich burgundisches Adelsgeschlecht,welches sich von Ludwigj jüngerem Sohne des Herzogs von Bur-gund Philipp des Guten, herleitet. Ludwig, so nimmt die Sage an,vermählte sich wider Willen des Vaters mit der Erbtochter desHauses Bodegliem, genannt Beughem, Beatrix Schönhoven d'Arschot,nahm den Namen Beughem an und veränderte den burgundischenWappenschild dadurch, dass die rotlie Einfassung mit acht Mispel-blumen belegt wurde. In der sechsten Generation schied sich durchdie Söhne des Frangois v. 13., Cornil und Hieronymus, 1570 dieFamilie in zwei Linien, von welchen die ältere protestantischwurde, die jüngere, catholische Linie aber im Besitze der Stamm-und Lehngüter blieb. Letztere Linie ist nur durch Adoptiverbenfortgesetzt worden, erstere aber in das Herzogthum Cleve ge-kommen. — Die Gebrüder Friedrich Leonhard Arnold v. B., jetztOber-Staatsanwalt in Paderborn, Carl Leonhard Christian Heinrichv. B., k. preuss. Major a. D. und Ludwig v. B. Gerichtsdirectorin Neuwied, wurden lt. Eingabe d. d. Essen und Bochum, 24. Aug.1829, in die Adelsmatrikel der preuss. Rheinprovinz, unter Nr. 107der Edelleute, eingetragen.
N. Pr. A.-L. V. S. 37. — Fr/t. v. Ledebur', III. S. 198. — W.-B. d. Pr. Rheiuprov. I. 8.Nr. 15 u. S. 12 u. 13. — Illustr. deutsche Adelsrolle, I. 8. Nr. 2 u. S. 63.
Briilbar. Altes, thüringisches Adelsgeschlecht, aus dem gleich-namigen, schon 1280 unter dem Namen Ilulwar vorkommendenStammhause im grossherz. sachsen-weimar. Amte Bürgel. HeinrichYollmar v. B. lebte 1518, Hans Rudolph und Hans Heinrich kom-men 1630 vor, Valentin Dietrich wurde 1640 von schwedischenSoldaten erschlagen und Christoph August v. B. wohnte noch 1656den fürstl. Exequien des Prinzen Friedrich zu Weimar bei. Baldnachher ist wohl der Stamm erloschen.
v. Gleichenstein, Beschreibung des Klosters Bürgel, S. 50. — Gauhe, II. S. 60 u. 61.
Bculwitz, auch Freiherren. Altes, thüringisches Adelsgeschlecht,welches früher unter den Namen: Bulewitz, Bulwitz, Beiwitz, Biel-witz und Beulwiz vorkam und von den alten Sorben stammen soll.Dasselbe liess sich an der Saale auf dem nach ihm benanntenStammhause Beulwitz bei Saalfeld nieder und von diesem, nichtvon einem Dorfe bei Jena ging die Familie aus: das bei Jena imJustizamte Dornburg liegende Dorf (Butenicz 1355, Bewtenitz 1486)heisst Beutnitz (nicht Beutwitz). Aus dem genannten Stammhause