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August Best, k. hannov. Geh. Cabinetsratk in London. Derselbeist' ohne männliclie Nachkommenschaft gestorben.
Frh. v. d. Knesebeck , S. 02.
Besten, s. Beesten, s. S. 270.
Bestellborstel. Lüneburgisches Adelsgeschlecht, dessen gleich-namiger Stammsitz im Calenbergischen noch 1777 in der Handder Familie war. Nach Pfeffinger wurde Tönnies v. Bestenborstel1570 mit dem Zehnten zu Orgenbostel belehnt. Adolph Augustv. v B. war 1680 fürstl. sachsen-gothaischer Stallmeister; RudolphFriedrich v. B., herz, braunschw.-lüneburg. Capitain, besass 1708ein Gut im Kr. Calbe, Prov. Sachsen, ein v. B., k. dän. Oberstund Commandant des Castells zu Kopenhagen, starb 1719 un-vermählt, nachdem im Jahre vorher sein Bruder, k. dän. Oberst-lieutenant und Jägermeister in Pommern, gestorben war und derk. poln. und kursächs. Oberst v. B. lebte noch 1736. Der Stammist, so viel bekannt, gegen Ende des vorigen Jahrh. ausgegangen.
Pfeffingen, I. S. 999. — Gauhe , I. S'. 129. — Frh. v. d. Knesebeck, S. 390 aus PfeffingersCollect. Geneal. (Mscrpt. der herz. Bibliothek zu Wolfeubüttel) II. S. 114 u. 115. — Frh. v. Le-debur, I. S. 58. — Siebmach»r, V. 294.
Bcsztcrcze, Ritter, s. Sartori v. Besztercze, Ritter.
Bethe. Ein in Westpreussen vorgekommenes Adelsgeschlecht,aus welchem Caspar Nostiz, v. Bethe genannt, von 1458 bis 1466Hauptmann des deutschen Ordens zu Conitz war. Derselbe heisstin alten Urkunden dieser Stadt oft blos: unser Herr, auch bezeich-nete man ihn mit dem Namen: der Schützer Pommercllens.
D. Brilowski , Geschichte der Stadt Couitz, in den Pr. Provinzialblättern, III. S. 221. —N. Pr. A.-L. I. S. 224.
Bcthlen, Betthlciu, braten. Altes, ursprünglich oberungarisches, -in der ungarischen und siebenbürgischen Geschichte sehr bekann-tes und in Siebenbürgen reichbegütertes Geschlecht, welches, derSage nach, seinen Ursprung von dem in der achten Generationvom Attila stammenden Heerführer Geysa herleitet. Der Stammblüht in den beiden Linien, der Grafen Bethlen v. Iktär (eine inder Temescher Gespanschaft liegende Besitzung, aus welcher Liniezwei Glieder, die Brüder Gabriel, gest. 1629, und Stephan Fürstenton Siebenbürgen waren) und der Grafen Bethlen v. Bethlen. —Die früheren genealogischen Verhältnisse der Linie Bethlen v. Iktärhat schon Johann Deyka, Hofprediger des Fürsten Gabriel Bethlen,möglichst genau erörtert, auch die sichersten Nachrichten über dieobengenannten Brüder Gabriel und Stephan gegeben, auf welchehier verwiesen werden muss. Die Linie Bethlen v. Bethlen hateine lange Reihe von Männern aufzuweisen, welche sich grosseVerdienste um Siebenbürgen erworben haben. Johann B. v. B.,gest. 1678-, war Canzler der Fürsten Barcksehai, Kemeny undApifi I. und Wolfgang B. v. B., gest. 1679, Geh. Rath des FürstenMichael Apifi I., Provinzialcanzler und Obergespan des Weissen-burger Comitats. Beide zählen zu den vorzüglichsten Geschichts-schreibern Siebenbürgens. Des Ersteren Sohn Niclas, gest. 1716,als Linguist und Literator bekannt, wurde Obercapitain des Ad-