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1 (1859) (Aa - Boyve)
Entstehung
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Christoph, s. oben, wurde 1794 geboren und Freih. Franz Daniel, 'geb. 1797, hat sich 1837 mit Adelheid Freiin Kechler v. Schwan-dorff, geb. 1810, vermählt. Die ältere, nach ihrem oben er-wähnten Stifter die Marx-Philippische Linie, umfasst die Nach-kommenschaft von des Stifters Ur-Urenkels-Solin, Philipp Jacob,welcher 1802 als pens. Obervoigt der Stadt und Herrschaft Geiss-lingen starb, und der Sohn desselben, Benedict v. B.-Th., gest.1831, Revierförster zu Söflingen, hat, zweimal vermählt, fünf Söhneund acht Töchter hinterlassen. Nähere genealogische Notizen Uberdie ältere Linie, so wie über die zum ersten Aste der jüngerenLinie gehörenden, im Adelsstande verbliebenen Familienglieder undüber die des zweiten Astes der jüngeren Linie hat bis 1844 Castmitgetheilt. — Ausser dem oben angeführten Fideicommiss, welchesEitel Eberhard (I.) B. v. Th. stiftete, besteht in der Familie nochein zweites von Hans Georg und Wilhelm 1436 gegründetes, mitden Gütern zu Machbronn, Pfaffenhofen und Strass. — Die be-deutenden Besitzungen der Familie liegen theils im Donaukreise,O.-A. Ulm, des Kgr. Württemberg, theils im Kgr. Bayern.

Bucelini, II. Append. p. 13—15. — Braun, Beselin d. adel. Geschlechter in den vor-nehmsten Reichsstädten, Ulm, 1667. — v. Lang, S. 294- 296 11. Suppl. S. 31. — Cast,Adelsb. d. Kgr. Württemb. S. 13S—147. — Gencnl. Taschenb. d. treib. Häuser, 1854,S. 39 n. 40 u. 1857, S. 33 u. 34. — Siebmacher . I. 209. — W.-B. d. Kgr. Bayern, IV. Sl.v. B., II. 65 u. X. 56. Freih. — W.-B. d. Kgr. Wiirttemb. Freih.

Besserer, lloesserer v. Erckheini. Caspar und Anton B. erhielten1571 eine adelige Wappenverbesserung und die Erlaubniss, sichß. v. Erckheini (Erkheim) schreiben zu dürfen. Dieselben gehör-ten wohl zu den B. v. Thalfingen.

Handschr. Notiz.

Besserer v. Besserseck. Ein B. v. Besserseck kam um 1790als fürstl. hohenzollern-sigmaring. Kammerjunker vor.

Handschr. Notiz.

Bessingen, Besingen. Ein im 13. und 14. Jahrb. zu dem imFürstenthume Wolfenbüttel angesessenen Adel zählendes Geschlecht.

Handschr. Notiz.

Bessler v. Hattingen. Ein ursprünglich markbrandenburgischesAdelsgeschlecht, welches bei Frankfurt a. d. Oder begütert war,um 1400 aber der Kriegsunruhe wegen den Stammsitz verliess undsich in die Schweiz wendete, in welcher Johann Bessler v. Bastellerdas Schloss Wattingen kaufte und sich nach demselben nannte.Derselbe starb 1453 und von ihm stammte Johann (II.), welcherunter die Landstände des Cantons Uri aufgenommen wurde. DieNachkommen sind in Uri zu grossem Ansehen und Würden gelangt.

Gau/te , I. S. 128 u. 129 nach Bucelini IV. — Leu , Schweiz. Lexic. III. S. 306—309. —N. Pr. A.-L. I. S. 224 u. II. S. 471. — Siebmacher, IV. 31.

Bessncr, Freiherren. Erbländ.-österr. Freiherrnstand. Diplomvon 1767 für Ferdinand Alexander Bessner, k. franz. Obersten.

Megerle v. Mühlfeld , Ergänz.-Bd. S. 45. — W.-B. d. Oesterr. Mon., XII. 13.

Best, Freiherren. Hannoverischer Freiherrnstand. Diplom vom22. Dec. 1815 von Georg Prinz Regenten von Grossbrit. für Georg

KneschJce, Deutsch. Adels-Lcx. I. 25