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1 (1859) (Aa - Boyve)
Entstehung
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marhelyer Stuhls und der Festung Hust, Obergespan des marma-roscher Comitats etc. — Ueber die Zeit der Erlangung des Grafen-standes finden sich verschiedene Angaben. Die besten Quellenführen zuerst den eben genannten Niclas B. v. B. als Grafen aufund geben die Erhebung als Leopoldinische: das geneal. Taschenb.d. gräfi. Häuser gab sonst den Grafenstand von 1622 an (demJahre, in welchem nach dem Frieden zu Nicolsburg Bethlen Gaborden Reichsfürstenstand zugesichert erhielt), im neusten Jahrg. steht,wohl durch Druckfehler und nicht durch Correctur: 1522. Dieälteren genealogischen Verhältnisse der Gesammtfamilie hat Le-liotzky am besten zusammengetragen und in den deutschen Grafenh.d. Gegenw. sind die Lehotzkyschen Stammtafeln benutzt, doch er-möglichen dieselben den Anschluss an die Familie im 19. Jahrb.nicht, da Lehotzky die letzten Glieder im Supplemente oder Bd. III.geben wollte, der nicht erschienen ist. — Die Familie theilt sich in dieoben erwähnten beiden Linien, in die ältere oder Bethlen Iktär und diejüngere oder Bethlen v. Bethlen. Von der älteren Linie sind nur zweiGlieder bekannt: Graf Dominik, geb. 1810, Herr der HerrschaftenSülelmed, Perecsen und sieben anderer in Siebenbürgen, so wievon Csuda-Balla und Gesztete in Ungarn (meist die von mütter-licher Seite ererbten Zapolya- und Bathorischen Güter), k. k. Käm-merer und die Schwester desselben: Gräfin Catharine geb. 1814,in erster Ehe vermählt mit Michael Grafen Komis v. Gönez-Ruska,k. Thesauriats Rathe, gest. 1835 und in zweiter 1840 mit Nico-laus Grafen Banffy v. Losonez, k. k. Kämmerer und Geh. Staats-rathe. Die jüngere Hauptlinie zerfällt in das Andreanische undin das Gabrielische Haus. Das Andreanische Haus, welches dieHerrschaften Nagy-Bün, Bethlen, Arakalya in Siebenbürgen undBonyha besitzt, blüht in fünf Linien, von welchen die ersteLinie, welche von dem Grafen Gregor, verm. mit Barbara FreiinNalaczky, aus welcher Ehe drei Söhne, die Grafen Ludwig, Ladis-laus und Franz entsprossten, stammt, durch die genannten Brüderin drei Speciallinien geschieden ist. Das Gabrielische Haus be-sitzt die Herrschaften Radnod, Halmägy, Kokelburg und Teremi.Beide Häuser sind, namentlich das Andreanische Haus, sehr glieder-reich. Der jetzige Bestand derselben findet sich im geneal. Taschenb.d. gräfl. Häuser.

■Johann Deyka, Episteln, respons. ad D. Parcum a. 1718 in H. Akiugii Eccles. Palat. IT.— Sinapius , II. S. 48. — Lehotzky , Stemmatogr., II. S. 51 u. 52. — Deutsche Grafenh. d.Gegeinv. III. S. 22—26. n. S. 490. — Taschenb. d. gräfl. .Mauser, 1859. S. 85—90 u. histor.Handb. zu demselben. S. 55. — Tyroff, II. 3. 236. — W.-B. d. Oesterr. Mon. II. 15.

Itethmanii, Freiherren (Stammwappen: Schild der Länge nachgetheilt: rechts in Gold ein halber, schwarzer Adler, links in Silberzwei schrägrechte, rothe Balken. Auf dem Helme ein geschlosse-ner, schwarzer Adlersfiug. Adeliges Wappen: wie das Stamm-wappen, unter Beifügung eines zweiten, rechten Helmes mit dreisilbernen Straussenfedern. Bayerische Freiherren: Schild der Längenach getheilt: vechts in Blau ein halber, silberner Adler, links inGold zwei schrägrechte, rothe Balken. Zwei Helme, der rechte

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