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genannt. Walther und Werner B. kommen in Urkunden des Klo-sters Salmannsweiler 1268 und 1293 vor. Zu Ulm erscheint zu-erst Heinrich B. und zwar 1296 in einer Schenkungsurkunde desKlosters St. Michael oder zu den Wengen. Derselbe war nachAllem ein Sohn des Heinrich v. Bussnangshausen, welcher einZeitgenosse des obengenannten Georg v. B. war und hatte vierSöhne: Heinrich, Conrad, Otto und Georg, durch welche die Fa-milie sich in vier Hauptlinien, einige wieder mit Speciallinien,schied, doch erloschen dieselben sämmtlich im 16. Jahrh. bis aufdie Ottonische Hauptlinie zu Schnürpflingen, aus welcher, nachdemdie Unterlinien derselben zu Bavensburg und zu Memmingen wiederausgegangen waren, Eitel Eberhard (II.) Besserer, s. unten, denGesammtbesitz des Stammes wieder in seiner Hand vereinigte. —Eitel Eberhard (II.) B., wie mehrere seiner Vorfahren Bürger-meister zu Ulm und herz, württemb. Geh. Rath, erbaute 1540 dasSehloss und Bad Oberthalfingen, welches er zu einem Fideicommiss-gute bestimmte und von welchem die Familie ihren Beinamen ent-nahm. Wie mehreren anderen Ulmer Patriciern, ertlieilte auchihm K. Carl V. auf dem Tage zu Diedenhofen, 29. Oct. 1552,einen Gnadenbrief, dem zu Folge ihm und seinen Nachkommen ihraltadeliges Herkommen und Wappen bestätigt, erneuert und ge-bessert wurde. Der Urenkel desselben, und der Nachkomme desStifters der Ottonischen Linie in siebenter Generation, war EitelEberhard (II.), s. oben, gest. 1626, verm. mit Catharina v. Reh-lingen, aus dessen Ehe zwei Söhne entsprossten, Marcus Philippund Marcus Conrad, durch welche derselbe der gemeinsame, nähereStammvater der jetzt blühenden zwei Hauptlinien geworden ist.Marcus Philipp, gest. 1631, stiftete die erste, oder ältere Haupt-linie, welche sich mit seinen Enkeln: Christoph Heinrich und Fer-dinand, in zwei Aeste schied, von welchem der erste im Anfangedieses Jahrh. wieder ausging, der andere aber fortblüht. Mar-cus Conrad, gest. 1708, Obervoigt zu Leipheim, gründete diezweite oder jüngere Hauptlinie, welche sich mit seinen drei Enkeln:Ferdinand, Marcus Christoph und Marcus Philipp, anfangs in dreiAeste schied, von denen aber der erste, oder Ferdinandische mitdes Stifters Enkel, Christoph Heinrich, Bürgermeister zu Ulm,9. Oct. 1737 erloschen ist und nur die beiden jüngeren noch fort-bestehen. In den ersten Ast der jüngeren Linie ist, wie obenangegeben wurde, durch die drei Brüder Albrecht, Marcus Christophund Franz Daniel, Söhne des Marcus Philipp B. v. Tb., gest. 1807,Oberamtmannes zu Langenau, aus der Ehe mit Regina Veronicav. Neubronner, der Freiherrnstand gekommen. Freiherr Albrecht,gest. 1839, hatte sich 1819 vermählt mit Caroline Freiin v. Verger,geb. 1788, und aus dieser Ehe stammt, neben einer Tochter, FreiinTherese, geb. 1824, ein Sohn, Freih. Maximilian, geb. 1820, k.bayer. Kammerjunker und Rittmeister, verm. 1853 mit ElisabethFreiin v. Reck, aus welcher Ehe, neben einer Tochter, Caroline,geb. 1854, ein Sohn, Ludwig, geb. 1857, lebt. — Freih. Marcus