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1293 als Zeugen vor und Ermengard v. Beilin, die Letzte ihresGeschlechts, brachte das gleichnamige Stammhaus der Familie imAmte Fürstenberg, Meklenburg-Strelitz, 1455 ihrem Gemahl, Gerdv. Linstow, zu. Ueber ein anderes meklenburgisches Geschlechtdieses Namens, welches, wie Freih. v. Ledebur, 1. S. 44 nachHasse angieht, im Schilde drei Bosen geführt haben soll, fehlennähere Nachrichten.
Gauhe, I. S. 95. nach v. Pritzbuor.
Bellin (in Roth, nach Andern in Blau Kopf und Hals einessilbernen Hahnes). Mark-Brandenburgisches Adelsgeschlecht ausdem Stammhause Bellin, jetzt Fehrbellin im Kr. Osthavelland, auswelchem Stammhause aber auch die beiden nachfolgenden Familienabgeleitet werden. Das Gut Falkenrehde war schon 1510, Car-wese 1539, Lenzke 1584 etc. in der Hand der Familie. DerStamm ist 23. Juli 1751 mit Albrecht Christoph v. Bellin, Herrnauf Carwese, erloschen.
Frh. v. Ledebur, I. S. 45. — v. Meding, I. S. 31.
Bellin (in Silber ein schräglinks liegender, abgehauener, rechtszwei, links einmal geasteter Baumstamm mit grünen Blättern). Altes,Mark-Brandenburgisches Adelsgeschlecht, welches später auch, wieangenommen wird, nach Meklenburg kam und gegen Ende des17. Jahrb. erloschen ist. Das Gut Badensleben im Kr. Ruppinstand von 1396 bis 1652 und Barstorff im Amte Fürstenberg,Meklenburg-Strelitz, 1628 der Familie zu.
Frh. v. Ledebur, I. S. 45.
Bellin (Schild quer getheilt: oben drei Schwerter und untenein Löwe). Ein noch in der zweiten Hälfte des 17. Jahrh. zuFehrbellin vorgekommenes Adelsgeschlecht. Ob und in welchemZusammenhange dieses Geschlecht mit den vorstehenden Familiendieses Namens gestanden habe, ist noch zu ermitteln, so viele Mühesich auch Freih. v. Ledebur gegeben hat, in die Familien v. BellinLicht zu bringen: in älteren Schriften ist Alles unter einandergemischt. Es dürfte daher auch sehr schwer sein, Genaues überdie von Angeii, Friedborn, Gauhe u. A. angeführte Familie v. Bellinanzugeben, welche in der Uckermark und in Vorpommern schonim 13- Jahrh. vorkam.
Frh. v. Ledebur , I. S. 43 u. 44.
Bölling (in Silber ein schräglinks liegender Baum mit vielendick belaubten Zweigen). Altes, pommersches Adelsgeschlecht,welches später vorzugsweise in der Neumark und in Preussen be-gütert wurde und erst neuerlich wieder in Pommern Grundbesitzerlangte. Dasselbe kommt urkundlich schon 1274 unter HerzogBarnim I. in Pommern vor und lieisst in ältern Urkunden Bellingen.Für den Stammsitz wird das Dorf Bellin bei Uckermünde imAnclamer Kreise gehalten und Einige nehmen an, dass die Familieeines Stammes mit dem Geschlechte der v. Bellin (mit dem Adlers-kopfe), oder auch der v. Bellin (mit dem abgehauenen Baum-stamme) sei, doch spricht für diese Annahme das Wappen nicht.
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