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hat fortgeblüht und demselben gehören jetzt in drei Zweigen dreiFideicommisse, das Cavelsdorfer und Semlover im Franzhurger Kr.Pommerns und das Torglower im Meklenburgischen.
N. Pr. A.-L. I. S. 197. — Frh. v. Ledebur, I. S. 44. — v. Meding , I. S. 30. — Tyroff,II. 218. — Mecklenburg. W.-B. IV. 13 u. S. 16. — Pomni. W.-B. I. 1 u. S. 4. — Kneschke,
II. S. 42-44.
Behr (in Silber ein aufgerichteter, schwarzer Bär und auf demgewulsteten Helme zwei mit den Köpfen auswärts gekehrte Schwanen-hälse). Meklenburgisches und pommerisches Adelsgeschlecht, wel-ches, wie schon das Wappen ergicbt, von der im vorletzten Artikelangeführten Familie wohl verschieden ist, doch fehlen noch nähereNachrichten, welche die genaue Unterscheidung und Trennung beiderFamilien ermöglichen. In Pommern ist der das angegebene Wap-pen führende Stamm erloschen, in Meklenburg aber blüht der-selbe noch.
Micrael, S. 331. — v. Behr , S. 1596. — Frh. v. Ledebur , II F. S. 192. — Siebmacher,
III. 169. — v. Meding , I. S. 29. — Meklenb.-W.-B. Tab. LVI. Nr. 214 u. S. 17. - Ponun.W.-B. V. 70. — Masch, Meklenb. Adel. S. 13.
Behr, Beer (Schild von Gold und Blau der Länge nach getheiltund in jeder Hälfte ein aufrecht gestellter Schlüssel von gewech-selter Farbe). Altes, meissnisches Adelsgeschlecht, welches früherbei Querfurt, Delitzsch und Leipzig begütert war, von Knauth aber1692 nicht mehr dem meissnischen Adel beigezählt wurde. DieFamilie besass Zschortau bei Delitzsch 1445, Zöbigker bei Leipzig1587 und noch 1607, Gutenberg bei Querfurt um dieselbe Zeitund Quesitz bei Leipzig noch 1741. — Im 18. Jahrb. kamen Spros-sen des Geschlechts auch in Preussen vor. Caspar Ulrich v. B.und der Sohn desselben, Ulrich Volkmar v. B., standen in der k.preuss. Armee. Mit Letzterem starb 21. März 1763 der Manns-stamm der Familie aus und der Name des Geschlechts erlosch1. Aug. 1782 mit seiner Tochter, Caroline Erdmuthe Johanna Eli-sabeth v. Behr vermählte Frau v. Fromberg.
Frh. v. Ledebur, I. S. 44 u. 45. — Siebmacher, I. 157: v. Behr, Meissniseh. — v. Meding,I. S. 28 u. 29. — Kneschke, IV. S. 29 u. 30.
Behr (Schild schrägrechts getheilt: unten von Gold und Schwarzgeschacht, und oben in Gold ein aufwärts laufender, schwarzerEber). Schlesisches Adelsgeschlecht aus dem Hause Würbitz, wel-ches Sinapius aufführt, ohne jedoch Weiteres als, und zwar nacheinem alten Wappenbuche, das Wappen des Geschlechts anzugeben.
Sinapius, II. S. 516.
ßchrencnstcll, s. Ilornuss v. Behrencasteil.
Behrenreiter-Przieiiiski. Ostpreussisches Adelsgeschlecht, welchesPonargen, Ponarien, im Kr. Mohrungen und Skolmen und Solleinenim Kr. Preuss.-IIolland erwarb.
Frh. v. Ledebur, III. S. 192.
Bchrent. Reichsadelsstand. Diplom im kursächs. Reichsvica-riate vom 29. Juni 1792 für Johann Otto Bchrent, kursächs. Sous-lieutenant.
Handschr. Notiz. — Tyroff, I. 202. — Kneschke , III. S. 39. — W.-B. d. Sachs. Staa-ten, IV. 27.