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1 (1859) (Aa - Boyve)
Entstehung
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sehen, die letzteren der kurländischen Linie bis auf den letztenSprossen verbleiben.

Mus/iard, S. 85 u. 86. — Gauhe, 1. S. 91 u. 92. — Kohler, Erblarid-Hofamter, S. 30 u.77. — Frh. v. Kr ohne, I. S. 61—63. — Schlüter, Vaterl. Liter. S. 1C)8. — Vogel, Versucheiner Geschichte des adel. Hauses v. Behr in Kurland, Celle, 1815. — N. Pr. A.'-L. V. S. 2S—30. — Frh. v. d. Knesebeck, S. 75. — Frh. v. Ledebur, L S.44. — Gen. Taschenb. d. freih.Häuser, 1859. S. 31—35. — Siebmacher, 1. 183. — v. Meding, 1. S. 30. — W.-B. d. Kgr.Hannover, C. 56 u. S. 4.

Bohr, Bnchr, Beer (im Schilde in Silber ein gehender, schwar-zer Bär mit beringtem, goldenem Halsbande, welcher sich auf demHelme wiederholt). Altes, pommersches und meklenburgisches Adels-geschlecht, eines Stammes mit dem lüneburgischen Geschlechte die-ses Namens, s. den vorstehenden Artikel, welches Letztere schonim 12. Jahrh., also früher als Ersteres, vorkommt und sonachwohl der ursprüngliche Stamm ist. — Die hier in Rede stehendeFamilie ist am richtigsten als eine Linie des alten Stammes zunehmen, welche sich schon im 14. Jahrh. abzweigte und den Helm-schmuck später geändert hat. Dieselbe war in Schwediscli-Pom-mern und in Meklcnburg schon im 14. und 15. Jahrh. und späterreich begütert und in neuerer Zeit ist aus einer der meklenbur-gischen Linien der Stamm: v. Behr-Negendanck, s. den nachfolgen-den Artikel, hervorgegangen, welcher, wie die anderen, diesenBeinamen nicht führenden Linien, in Meklenburg in grossem An-sehen blüht, während in Pommern das Geschlecht, so viel bekannt,im vorigen Jahrh. ausgegangen ist, doch stand Drechow im Kr.Franzburg noch 1751 der Familie zu.

v. Fritzbuer, Nr. 18. — Gauhe, I. S. 91. — v. Behr, Res Meklenb. S. 1598. — Frh.v. Krohne, I. S. 61. — Frh. v. Ledebur, I. S. 44. — Siebmacher, V. 154 u. Zusatz, 16. —Dienemann, S. 335 u. Nr. 18. — v. Meding, I. S. 29 u. 30. — Meklenb. W.-B. Tab. IV. Nr. 12u. S. 16. — Pommersch. W.-B. I. 1.

BehrAcgciidanck (Schild geviert: 1 und 4 in Silber ein schrei-tender, schwarzer Bär mit beringtem, goldenem Halsbande (Behr)und 2 und 3 von Gold, Silber und Roth mit einer rechten Spitzegetheilt: die Spitze ist sonach silbern (Negendanck). Meklenbur-gisches Adelsgeschlecht, dessen Name durch Adoption entstandenist. Es hatte nämlich Ulrich v. Negendanck, k. dän. Geh. Rath,mit welchem 1767 der Mannsstamm seines alten Geschlechts er-losch, seine nächste Verwandte, die Frau Kammerherrin v. Behr,adoptirt und dieselbe vereinigte später mit ihrem, aus der im vori-gen Artikel abgehandelten Familie stammenden Gemahl für sichund ihre Nachkommen mit dem Namen und Wappen v. Behr, Na-men und Wappen der ausgestorbenen Familie v. Negendanck. InBezug auf die Zeit, in welcher diese Vereinigung erfolgte, giebtv. Meding, welcher 1786 schrieb, an, dass dieselbe vor „wenig"Jahren erfolgt sei. Ueber die Familie v. Behr ergiebt der vor-siehende Artikel Näheres: das Geschlecht der v. Negendanck, s. denArtikel über diese Familie, zählte zu dem ältesten meklenburgischenAdel und kommt schon urkundlich im 12. Jahrb., in welchem1195 Brunwardus Negendanck Bischof zu Schwerin war, so wieim 13. etc. Jahrb., vor. Die Familie kam zeitig nach Dänemarkund gelangte zu grossem Ansehen. Der Stamm v. Behr-Negendanck