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1 (1859) (Aa - Boyve)
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rcl entspross Vincenz Ritter v. B. gest. 1812, k. k. Hauptmann,vermählt mit Amalia v. Stettenhofen und aus dieser Ehe stammt,als einziger Abkömmling der Familie in Oesterreich und Neapel,Carl Ritter v. Baratta-Dragono, geb. 1801, Herr auf Budischauin Mähren, derselbe vermählte sich 1828 mit Johanna Grf. v. Poet-ting-Persing und hat den Stamm, neben drei Töchtern, Ermina,Amalia un(J Clotilda, durch drei Söhne, Norbert, Carl und Ludwig,fortgesetzt. Das Wappen der Familie ist unverändert immer dasalte Wappen der normannischen Herzoge: in Silber neun (3, 3 und3) schwarze Lilien, geblieben. Dasselbe Wappen führen die Familiendclla Ratta und San Sevcrino in Italien, so wie die Grafen Alta-villa: dieselben scheinen demnach eines Stammes zu sein. Ein infrüher Zeit nach Spanien gekommener Zweig der Familie Barattahat fortgeblüht. Ein Sprosse desselben war 1817 Minister derFinanzen und zwei Andere k. span. Obersten.

Megerle v. Mühlfeld, S. 9S. Authentische Familiennachrichten.

Baraty v. Adlcrliach. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von1799 für Felix Baraty, k. k. Hauptmann bei Erzherzog Anton In-fanterie, mit dem Prädicate: v. Adlerbach.

Megerle v. Mühlfeld, ^gänz.-Bd. S. 239.

Barbarin. Altes, französ. Grafengcschlccht. Jean Louis, Herr.zu Barbarin in der Dauphine, wurde, als ihm durch den Tod desBruders seiner Mutter das Marquisat Salasin zufiel, vom KönigeLudwig XII. 1512 in den Grafenstand erhoben. Nach Aufhebungdes Edicts von Nantes verliessen die Nachkommen desselben Frank-reich, und kauften sich in Holland an. 1765 kamen zwei Sühnedes Philipp Grafen v. Barbarin an den k. preuss. Hof, und derjüngere, Charles Comtc de Barbarin, wurde 1767 k. preuss. Kanimer-herr.

N. Pr. A.-L. I. S. 173. Frh. v. Ledebur , I. S. 32.

Barbazzn v. Castel-Wiscardo, Edle. Erbländ.-österr. Adelsstand.Diplom von 1821 für Vincenz Barbazza, k. k. Oberstlieutenant, mitdem Prädicate: Edler v. Castel-Wiscardo.

Megerle v. Mühlfeld , Ergänz.-Bd. S. 239.

Barbiiiiiu di Bclgiujos». Eine der ältesten und berühmtestenFamilien Italiens, welche früher mehrere Herrschaften in der Ro-magna besass. Eberhard I. kommt urkundlich als Herzog v. Ra-venna, Marquis v. Juvree, Graf von Cunio, Barbiano etc. vor.Alberich VII. erwarb im 14. Jahrh. mehrere grosse Lehne imNeapolitanischen, verlor aber im Kriege mit dem Legaten vonRavenna, Balthasar Cossia, die Stadt Barbiano und die GrafschaftCatignola. Der Sohn desselben, Ludwig I., erhielt diese Besitzun-gen durch den Papst Johann XII., eben jenem früheren Cardinal-legaten, wieder zurück, und zwar mit der Grafschaft Lugo, undder .Sohn des Letzteren, Alberich VIII., Ghibelline und Verbündeterdes Philipp Maria Visconti Herzogs von Mailand, erlangte die Graf-schaft Belgiojoso, verlor aber seine Besitzungen in der Romagna.