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Zecheryaz. Dieselben stellten, wie die übrigen Anführer dieser Trup-pen, selbst ihre Mannschaften.
SUatskräfte d. Preuss. Mon. III. 8. G9. — N. Pr. A.-L. I. S. 173. — Frli. v. Ledebur,I. 8. 32.
Barnutlial, s. Aba v. Baranthal, I. Abth. S. 2.
Ilaranya, s. Kruxa v. Baranya und Putkahelmetz.
Itaialla-Ilragnn». Reichs- und erbländ.-österr. Ritterstand. Diplomvom 11. Dec. 1786 für Andreas Baratta, k. k. Rath und Lotto-gefälls-Pachtungs-Director, wegen Abstammung von einer alten an-sehnlichen Familie und wegen der von seinem Vater und von ihmgeleisteten Dienste. — Die Familie Baratta, deren Abstammungvon einer alten, ansehnlichen Familie im erwähnten Ritterstands-diplome anerkannt worden ist, stammte von der berühmten Fa-miglia normanda, welche nach Filandolo Mugnos, Theatro genia-logico, Palermo, 1647 ihren Ursprung von Totilu, Könige derGothen, herleiten soll. Die fortlaufende Stammreihe beginnt mitHerzog Rollo, Anführer der Normannen, welcher 912 als Robert I.getauft wurde und sich mit Gilla (Gisella), Tochter Carl des Ein-fältigen, Königs von Frankreich, vermählte. Der Urenkel im 5.Gliede war Tancred v. Hauteville, Herzog der^ormandie, dessenSöhne 1040 in Ralien einfielen und der vierte Sohn desselben,Dragono, erster Graf von Venosa und Herzog von Apulien, wurde,wie legale Auszüge • aus den Lelms- und anderen k. neapolitani-schen Archiven ergeben, der Stammvater der Familie Baratta.Dragonos Grossoheim war übrigens Robert IV., der Teufel, VaterWilhelm des Eroberers, und Bohemund I., Fürst v. Tarent und An-tiochien, Tancred, Fürst von Galilaea, der Waffengefährte Gott-frieds v. Bouillon, und Roger II, König beider Sicilien, dessenTochter Constantia die Gemahlin des Kaiser Heinrich VI. war,waren, nach Filandulo Mugnus, Denina, Scipione Admirato etc.Neffen des genannten Dragono, und der Sohn desselben, Richard,war Reichsseneschall unter seinem Vetter, dem Könige Roger II.Die Enkel desselben, Teobaldo und Errico schrieben sich zuerst:di Dragono detto Baratta. Die Familie besass die Baronie Dra-gano und viele andere ausgedehnte Lehne, meist in terra di La-voro, Orbitello und Principatu ulteriore und wurde stets, wie dieLehnsbriefe nachweisen, unter die Barone des Reichs gezählt. AlsOesterreich zu Anfange des vorigen Jahrb. die Krone Neapel ver-lor, war Antonio ßaratta, welcher von dem obengenannten Tancredv. Hauteville im 13. Gliede stammte, Staatssecretair der Justiz,ein besonders thätiger Anhänger der österreichischen Dynastie.Derselbe musste flüchten und seine Güter wurden confiscirt. SeinSohn, Andreas Baratta, zog, aller Mittel beraubt, nach Wien, er-warb sich durch sein Talent Ansehen und Vermögen, gestaltetedas Lotto di Genua nach neuen, richtigen Grundsätzen um, so wiedasselbe noch besteht und erwarb behufs Einreihung in den öster-reichischen Adel und behufs Gutankaufs, wie oben angegeben wurde,den Reichsritterstand. Aus der Ehe desselben mit Marianne v. Rar-