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Banyani, s. Bersin v. Banyani.
Bar, Bacr, Berc (in Silber eine schrägreclite, von Silber undSchwarz geschachte Mauer, auf der ein schwarzer Bär emporsteigt).Altes, Osnabrücksches Adelsgeschlecht aus dem Stammhause Barenau,welches in alten Osnabrückschen, Babensberg- und TeklenburgischenUrkunden unter dem Namen Ursus vorkommt und dessen Ursprung,nach Pfeffinger, von den alten Ursinern oder Orsinern nicht unwahr-scheinlich ist. Die fortlaufende Stammreihe beginnt mit Hugo Urso,welcher urkundlich als Zeuge von 1223—-1230 auftritt. Der 1289 nochlebende, gleichnamige Enkel nannte sich zuerst Baer und von seinenNachkommen wird Friedrich v. Bar, der im Anfange des 15. Jahrh.lebte, für den ältesten Erblanddrosten der Osnabrückschen Land-schaft, welche Würde der Familie, zusteht, gehalten. Der Grund-besitz des Geschlechts und das Ansehen desselben stieg mit derZeit immer mehr und von den vier Söhnen des 1716 verstorbenenkurbraunschw. ltineburg. Geh. Raths, Nicolaus v. Bar, wurde derältere, Heinrich Sigmund v. Bar, kurbraunschw. lünebürg. Geh.Rath und Landdrost zu Ahlden, Walsrode etc. 24. Oct. 1720 Reichs-graf. Derselbe, gest. 1721, hinterliess zwei Söhne, die GrafenChristian Nicolaus und Aswin Boldewin, auf deren Antrag der indie Familie gekommene Reichsgrafenstand 12. Febr. 1729 in Han-nover amtlich bekannt gemacht wurde, doch erlosch die gräfl. Linieschon 24. Dec. 1765 mit dem Grafen Christian Nicolaus. — DieFamilie v. Bar zählt im Kgr. Hannover, im Besitze der GüterBlankenburg, Rothenburg, Barenau und Brockhausen im Osnabrück-schen, zu dem ritterschaftlichen Adel der Osnabrückschen Landschaftund der Geschlechtsälteste führt, als Besitzer des Gutes Barenau,den Titel eines Erblanddrosten des Fürstenth. Osnabrück, und hat alssolcher das Directorium auf dem Osnabrückschen Provinzialland-tage. Ein Sprosse des Geschlechts hat neuerlich das Portefeuilledes Justizministerium im Kgr. Hannover übernommen.
Mushard . S. 85. — Pfeffinger , II. S. 27. — (rauhe , I. S. G5 u. 66. — Kohler , Erb-Land-hofämter, S. 85. — Zedier , Suppl. II. S. 1442. — Frh. v. Krohne, I. S. 53 u. 54. — v. Hell-bach, I. S. 99. — Ersch u. Gruber , VII. S. 340. — N. Pr. A.-L. I. S. 157. — Frh. v. d.Knesebeck , S. 70 u. 71. — Frh. v. Ledebur , I. S. 32. — Siebmacher , II. S. 189. — v. Meding,II. S. 27. — Tgrojf , 11.193. — W.-B. d. Kgr. Hannover,.C. 28 u. S. 4. — Kneschke , III.S. 33—36.
Bar v. Schönau (Schild geviert: 1 und 4 Gold und Roth ge-theilt; 2 und 3 zwei Zinnenbalken und über denselben drei ge-stümmelte Yögel). Altes Adelsgeschlecht, welches im HerzogtliumeJülich blühte und im 17. Jahrh. ausgegangen ist.
Baranowski. Altes, polnisches Adelsgeschlecht, welches in derWoiwodschaft Angustowa und im Grossli. Posen begütert ist undaus zahlreichen Gliedern bestand. Bei dem vom Könige FriedrichWilhelm IL 1795 errichteten, 1805 aber wieder aufgelösten Tar-tarenpulke dienten allein zugleich 11 Officiere dieses Namens, na-mentlich der Oberst und Chef des Pulkes, Janus Murza Baranowski,und der Oberstlieutenant Jacob Murza Baranowski. Neben dem ge-meinschaftlichen Namen Murza Messen Einige Mustafa, zwei auch