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sener Stammvater kommt 1220 und 1242 Simon v. Baillou Ritter,Herr von Plessis-Godehoust und vou Auton, vor. Von den Nach-kommen desselben verliess Sebastian de Baillou, ecuyer, verm.1683 mit Marguerite de Gonet, Frankreich und begab sich nachItalien, wo er erst als Intendant der franz. Armee unter dem Mar-schall Crenaut diente und dann in die Dienste des Prinzen vonLothringen-Vaudemont trat. — Sein Sohn, Jean Chevalier de Bail-lou, geh. 1684, gest. 1758 als erster Director der k. k. Hof-Naturaliencabiiiette, gehörte zu den um die Naturwissenschaftenverdientesten Männern seiner Zeit. Aus der Ehe mit MarcheseMarguerita de Monti della Scrivia stammten, neben vier Töchtern,drei Söhne, die obengenannten beiden Freiherren und Franz Pius,Freih. Joseph wurde Stifter der florentinischen- und Freih. JohapnLudwig Balthasar Stifter der österr. Linie, welche fortgeblüht hat.Letzterer, geb. 1731, gest. 1802, Herr auf Hustopetsch, k. k.Rath und Director der k. k. Hof-Naturalieiicabinette, erlangte2. Dec.. 1782 das Incolat von Böhmen, Mähren und Schlesien undwar mit Maria Anna Freiin v. Neft'zern, gest. 1806, vermählt.Aus dieser Ehe entspross Freih. Joseph Johann, geb. 1775, gest.1842, Herr auf Hustopetsch, Landstand in Böhmen, Mähren, etc.,verm. mit Maria Antonia, Grf. v.'Sobeck und Kornitz, gest. 1829und das jetzige Haupt der Familie ist der älteste Sohn aus dieserEhe, Freih. Joseph, geb. 13. Febr. 1806, Herr auf Hustopetschim Prerauer Kreise Mährens, k. k. Rittmeister in d. A., verm. 1836mit Natalia Freiin Wetzlar v. Blankenstern, geb. 1812, aus welcherEhe, neben einer Tochter, Maria, ein Sohn, Freih. Alfred, geb.1839, Corpscadet in der k. k. Marine, stammt. Von den Brüderndes Freih. Joseph leben die Freiherren Leonhard, geb. 1811, k. k.Rittmeister in d. A., Wilhelm, geb. 1815, k. k. Major und Johann,geb. 1819, k. k. Major. Auch leben noch Nachkommen von demverstorbenen Bruder, dem Freih. Carl; gest. 1849 als k. k. Ritt-meister, so wie mehrere Nachkommen vom Bruder des Freih. Jo-seph Johann, dem Freih. Ludwig, gest. 1820.
Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 42. — Geneai. Taschenb. d. freih. Häuser. — Suppl.zu Siebm. W.-B. XI. 3.
Bajol v. Creuzburg, Ritter. Reichsritterstand. Diplom von 1712für Johann Franz Joseph Bajol, k. k. Rath, Kammer- und Hof-Zahlmeistsr der Kaiserin Eleonore, mit dem Prädicate: v. Creuz-berg.
Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 120.
Ilaisen, Barsen, genannt Zavlinge .il, Bazcnski. Altes, ursprünglich
fränkisches und den Namen Zaylingen führendes Adelsgeschlecht,welches mit dem deutschen Orden nach Preussen kam, das imErmlande gelegene Gut Baisen oder Bazyn an sich brachte undzur Ordenszeit sich v. Baisen, später aber unter polnischer Re-gierung Bazenski schrieb. Stibor v. B., gest. 1480 war Guber-nator von Preussen und der Sohn desselben, Nicolaus, gest. 1504Woiwode von Marienburg, welche Würde auch der Enkel, Georg,