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1 (1859) (Aa - Boyve)
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atis dem innern Hetrurien entsprossen war. Dasselbe leitete sichvon Guido, dem Sohne des Markgrafen in Tuscien, Tigrinus, abund behielt daher den Geschlechtsnamen des berühmten fürstlichenHauses Guidi bei und sehrieb sich, wie oben angegeben wurde.

Imhof , Genealogia XX illustr. Italiae Famil. Wissgrill, I. S. 290 292.

ltojnlics r. Ilajaliiizy. Erbländ.-österr. Freiherrenstand. Diplomvon 1783 für die Gebrüder Adam Bajaliscz, k. k. Oberst im Waras-diner Generalate, und den k. k. Hauptmann B. mit dem Priidicate:v. Bajahäzy.

Megerle v. Mühlfeld, S. 35.

Bajerski, Bayerski. Altes, preuss. Landcs-Rittergesckleckt, wel-ches unter dem deutschen Orden sich v. Bayersche (Bajersee),später auch Roskau-Bajerski nannte. Das Stammhaus ist das ge-nannte Gut Bajersee im Kr. Culm, Westpreussen. Die Familieerwarb im Grossherzgth. Posen Karsewo im Kr. Gnesen, welchesin neuerer Zeit der k. preuss. Ober-Appellat.-Gerichtsrath a. D.Johann Lucian v. Bajerski besass.

Fr/i. v. Ledebur, I. S. 186 u. II. S. 312 u. 313 u. III. S. 186.

ltaillioilz, auch Kaillot. Ein aus dem Fürstenthume Neuenburgstammendes Adelsgeschlecht, welches zu den Erbbürgern gehörte.Ein v. Baillot diente 1474 und 1475 unter Carl dem Kühnen,Herzoge von Burgund und Jaques Baillot (Baillods) führte 400Neuenburger Freiwillige, mit denen er im Winter 1555 eine Schluchtdes Jura gegen 4000 Feinde vertheidigte. Mit Johann v. Bail-liodz kam die Familie nach Preussen und von den Nachkommendesselben starb Abraham Franz v. B. 1815 als k. pr. General-major und Chef eines Kürassierregiments, fast 80 Jahre alt, imPensionsstande. Letzterer hatte drei Brüder, welche ebenfalls inder Armee standen, Jonas und Ferdinand Friedrich v. B. gest.1813, waren Majors und Gouverneurs bei der Aeademie militaire,der dritte Bruder, Carl, war als k. preuss. Major schon 1805 mitHinterlassung eines Sohnes, Eduard, gestorben, welcher 1836 Re-ferendar bei dem Forstdepartement und damals der Einzige desStammes war.

L'abrege de l'histoire de Neufeliätel et Valengin. 1787. p. 161. Leu, Schweizerlexicon,S. 51. Frh. v. Zedlitz, Pantheon d. prenss. Heeres, I. S. 35. N. Pr. A.-L. I. S. 167 u.168. Frh. v. Ledebur, I. S. 30.

llaillon. Reichsfreiherrnstand. Diplom vom 9. Apr. 1766 fürJohann Ludwig Balthasar Chevalier v. Baillou, k. k. Rath undDirector der k. k. IIof-Naturaliencabinette und den Bruder des-selben, Joseph Chevalier v. B., Oberst in der Artillerie , General-director aller Festungen, Arsenale, Magazine etc. im Grossherzogth.Toscana. Dieselben stammten aus einem alten, ursprünglich tian-deruschen Adelsgeschlechte, welches von der ihm früher zugestan-denen Herrschaft Baillou, einem flandernschen Flecken, den Namenführt. Die Hauptlinie blüht noch jetzt in Frankreich in den Grafenv. Baillou fort. Das Geschlecht war schon im 13. Jahrh. in Frank-reich angesehen und begütert und als erster urkundlich nachgewie-