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1 (1859) (Aa - Boyve)
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gest. 1546, bekleidete. Die von der Familie inne gehabten Güterbat Freih. v. Ledebur angegeben.

Frh. v. Ledebur , III. S. 186 u. 187.

Itakkcr. Ein aus Liefland nach Ost- und Westpreussen ge-kommenes Adelsgeschlecht, welches die Güter Betkendorf (im Kr.Braunsberg), Klötzen (im Kr. Marienwerder) und Thymau (im Kr.Osterode) erwarb.

Frh. v. Ledebur, III. S. 187.

Vukowski. Ein zu dem poln. Stamme Lewart (in Blau eingoldener, schwarzgefleckter Leopard) gehörendes Adelsgeschleckt,welches aus dem Cassubiscben stammt. Christoph v. B. war 1622Unterkämmerer von Pommerellen und Johann v. B. 1685 Palatinvon Pommerellen und Schatzmeister von Preussen. Derselbe stif-tete die reformirten Klöster zu Kisport und Danzig.

Frh. v. Ledebur, III. S. 187.

Itakowski, Grafen. Galiziscker Grafenstand. Diplom von 1782für Michael v. Bakowski. Derselbe stammte wohl aus dem imvorigen Artikel besprochenen Geschlechte.

Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 8.

ßalassa. Altes, 1229 mit dem Baronatstitel begnadigtes unga-risches Freiherrngeschlecht, dessen letzter Erbe, Johannes BalassaFreih. v. Gyarmat, 1601 zu Breslau im 16. Jahre starb.

Sinapius, I. S. 220 u. 221, u. ir. S. 29S.

Balbi. Eins der vornehmsten Adelsgeschlechter zu Genua, auswelchem ein um 1730 regierender Doge hervorgegangen ist, wel-cher der Grossoheim des Johann Friedrich v. Balbi war, der mit16 Jahren in k. preuss. Kriegsdienste trat, später den König Fried-rich II. auf seiner Reise durch Holland begleitete, im siebenjähri-gen Kriege die Belagerungen von Breslau, Schweidnitz und Olmützleitete, 1757 Oberst wurde und im Pensionsstande 19. Jan. 1779starb. Ein Nachkomme desselben, Friedrich Heinrich Ferdinandv. Balbi, trat 1813 als Hauptmann aus dem activen Dienste undstarb 8. März 1845 im 85. Jahre.

N. Pr. A.-L. I. S. 168 u. VI. S. 6. Frh. v. Ledebur , I. S. 30. Siebmacher, IV. 96.

Kalck (in Gold ein aufsteigender Bär, welcher in der Vorder-tatze einen Türkisring hält). Altes, wohl um die Mitte des 18. Jahrh.erloschenes, schon 1381 mit Heinrich v. B. in einer BriegschenUrkunde vorkommendes Adelsgeschlecht, welches im 16. Jahrh.im Brandenburgischen und im 17. in Schlesien mehrere Güter er-warb, und aus welchem als Ersten Sinapius, I. S. 239 den be-kannten Hermann Balck, 1230 Landmeister des deutschen Ordensund 1238 erster Heermeister des Schwertträger-Ordens in Liefland,dem mehrere preussische Städte ihre Erbauung verdanken, nennt, dochrechnet Freih. v. Ledebur, gestützt auf neuere Forschungen, den-selben dem westpkälischen Adelsgeschlechte Balcke, Balken (s.unten) zu. Sinapius nahm an, und demselben sind Andere gefolgt,dass die schlesische Familie v. Balck aus Westphalen, wo 1554Theodoras v. B. Landdrost war, stamme, und dass von den Nach-

Kneschke , Deutsch. Adels-Lex. I. 12

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