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1 (1859) (Aa - Boyve)
Entstehung
Seite
174
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Baexem, Bncxen, Baven, Batzen. Ein ursprünglich Geldrisches,zu dem ritterbürtigen Landstand-Adel des Grossherzogthums Nieder-rhein gehöriges Adelsgeschlecht, welches sich im 16. Jahrhundertin das Jülichschc und Bergische verzweigte und unter der Kitter-schaft der Herzogth. Jülich und Berg aufgeschworen hat. DasStammhaus Bäxem liegt im Kreise Gemünd, und das RittergutElfelt (Bürgermeisterei Birgein bei Wassenberg) im Kreise Heins-berg war schon 1600 in der Hand der Familie. Nächstdem er-warb dieselbe Veynau im Jülichschen bei Euskirchen, Sülzerhofim Kirchspiele Nievenheim etc. Die von v. Steinen gegebene Stamm-reihe ergänzt Fahne wie folgt: Albert v. B. Gemahlin: Catharinav. der Arft, Erbin zu Arfft. Johann v. B., belehnt 1609 mitdem Hofe Sülz, so wie mit Arfft. Maria Margaretha, Erbin zuVeynau und Arfft, verm. mit Adam v. Blittersdorf zu Birgel.

v. Steinen, I. S. 375. Robens, Element. Werk, I. 1. Derselbe, d. ritterb. Landstand-adel d. N. IL II. S. 250252. N. Pr. A.-L. I. fc>. 165 u. II. S. 42 (unter dem Adel imLande Kessel). Fahne, I. S. 19 u. II. S. 5. Frh. v. Ledebur , I. S. 29 u. 30. Sieb-mac her, V. 277. W.-B. d. Preuss. Rheinprov. II. II. 3 u. S. 122.

Bafor, Bafor v. Strackouitz. Altes, böhmisches Adelsgeschlecht,welches Baibin zu dem vornehmsten Ritterstande in Böhmen, sowie Sinapius zu den ältesten vom Adel in Schlesien rechnet. Zu-erst kommt urkundlich Wentzel Bafor v. Strackonicz vor, welcher1289 als Burggraf in Cinberg die geleistete Huldigung des HerzogsCasimir zu Oppeln dem Könige Wenzel in Böhmen zu Prag alsZeuge unterschrieb und noch 1606 wird Balthasar v. Bafor alserster kön. Kammerrath katholischer Confession in Schlesien auf-geführt.

Baibin, Miscell.. Dec. I. L. 8 u. Dec. II. Lib. I. Sinapius , II. S. 510. Gauhe, II.S. 1360 u. 1361. N. Pr. A.-L. I. S. 165 u. 166.

ltagensky, Bajcnsky. Altes, aus Polen stammendes und zumStamme Stepowron gehöriges, pommersches Adelsgeschlecht, auswelchem mehrere Sprossen in der k. preuss. Armee standen. Einv. B. commandirte früher das Leibregiment und wurde neuerlichGeneralmajor und Commandant der 7. Infant. Brigade. Die Fräul.Sophie v. Bageuska und Friederike v. Bagenska waren 1843 Con-ventualinuen des Klosters in Colberg und ein Fräul. v. Bagenska'Conventualin des Klosters in Runow.

N. Pr. A.-L. I. S. 16(5 u. VI. S. 135 11. 138. Frh. p. Ledebur, I. S. 30.

Bageritz, Bagewitz. Altes, früher Litthauen angehörendes Adels-,geschlecht, aus welchem im 15. Jahrb. Zweige nach Brandenburgund im 17. nach Pommern und Rügen kamen, und welches, nachbedeutender Vermehrung des Grundbesitzes in Pommern, im kursächs.Reichsvicariate 12. Oct. 1741 den Reichsadelsstand, und zwar mitVeränderung und Vermehrung des Wappens, erlangte. Die Familieist auf Rügen mit Drigge, Dussvitz, Ralow und Saalkow angesessen.

N. Pr. A.-L. I. S. 167. Frh. p . Ledebur, I. S. 30. Tijrojf, II. 79. Poram. W.-li-III. vir. u. S. 117 u. 118 nach v. Hagenow, Karte voll Kügen. Kueschke, I. S. 22 u. 23.

Bagni de Baguo, Biiidi de Baguo oder de Bagni. Ein 1698 alsniederösterreichische Landstands-Familie unter die alten Herren-stands-Geschlechter aufgenommenes, altes Adelsgeschlecht, welches