nachdrücklichem Proteste der Fürst Victor Amadeus Adolph zuAnhalt-Bcrnburg-Hoym-Schaumburg sehr beschwerte.
Geneal. Handb. 1745. I. S. 307. — Qauhe , II. S. 35—37. — v. Hellbach, I. S. 95.
Biircnfcld, s. Perl v. Bärenfeld.
Mreufels, s. Psotta v. Bärenfels.
Itärcnhcini, s. Melzer v. Bärenheim.
Bärenklau, Iternklau, s. Bernclo v. Schönreuth. *
Itärciispruiig. Preussischer Adelsstand. Diplom vom 27. Jan.1790 für Johann Georg "Wilhelm Bärensprung, k. preuss. Geh.Ober-Finanzrath und Chef des Forstdepartements, und vom 6. Febr.1836 für Friedrich Wilhelm Sigismund Bärensprung, k. preuss.Lieutenant im 20. Landwehrregimente. Von den Söhnen des Er-steren war C. S. v. B. k. preuss. Regierungsrath und der jüngere,F. W. v. B., gest. 1841, k. preuss. Regierungsrath und Ober-Bürgermeister der Haupt- und Residenzstadt Berlin. Von Letzteremstammte Wilhelm v. B., gest. 1850, Herr der Herrschaft Falkenau,welcher mit Ernestine Grf. v. Pfeil und Kl.-Ellguth vermählt war.
N. Pr. A.-L. I. s. 164. HI. S. 4 u. VI. S. 6. — Frh. v. Ledebur , I. S. 33 a, III. S. 1S9. -Tijroff, II. 133. — W.-B. d. Pr. Mon. II. 75. — Sclüe'sisch. W.-P Nr. 137. — Kneschke, I. S. '-'1 n. 22
Bärcnstainin, s. Wosky v. Bärenst mm.
Härenstem, Iternsteiii (in Silber ein aufgerichteter, schwarzerBär). Altes, meissnisches Adelsgeschlecht, welches Einige, unterBerufung auf Stumpf, Schweizer Chronik, aus der Schweiz her-geleitet haben, wo noeh vor dem Bündnisse der Schweizer umSchaffhausen so wie um Constanz ein gleichnamiges Geschlecht ingrossem Ansehen stand, doch kann die Zeit, in welcher die Fa-milie nach Meissen kam, nicht angegeben werden, da, wie mansagt, das Ottendorfer Familienarchiv durch Feuer verloren ging.Nach Beinerus Reineccius (Prof. zu Helmstädt, gest. 1595) befandsich der Ahnherr des Geschlechts unter den Hülfstruppen, welcheK. Friedrich I., Rothbart, dem Markgrafen Theodoricus wider dieBöhmen und Wenden sendete, nahm später den Abschied, Hesssich im Meissnischen nieder und erbaute mit Erlaulmiss des Mark-grafen an der rotken Müglitz, in rauher Wildniss, wo jetzt dieStadt Altenberg steht, als Vesten gegen die Streifereien aus Böh-men, die Schlösser Bärenstein und Bärenfels. Dieses SchlossBärenstein, zwischen Altenberg und Glashütte, ist das eigentlicheStammhaus des Geschlechts, welches wahrscheinlich auch dem Dorfedieses Namens bei Annaberg im Königr. Sachsen den Namen ge-geben hat. — Der mehrfach angenommene, doch auch bestritteneZusammenhang der Familie mit dem alten böhmischen Herren-geschlechte Bäreiistein, Bernstein, Pernstein, s. den nachstehenden Ar-tikel, ist wohl sicher nachzuweisen. •— Knauth nennt die Familie einvornehmes, reiches und gewaltiges Geschlecht, welches fast denganzen District um Altenberg bis nach Böhmen besessen habe, giebtdie im Laufe der Zeit innegehabten Güter an und sagt, dass zuseiner Zeit (1691) Polenz und Deutzen bei Borna in der Handder Familie sei. Val. König giebt als Ahnherrn des Geschlechts